Klimaschutz-Aktion

Bottroper Stadtradler legen 105.324 Kilometer zurück

Aufs Team Bergwerk Prosper-Haniel ist beim Stadtradeln Verlass, schon in vergangenen Jahren (hier 2016) radelten die Bergleute eifrig mit.

Aufs Team Bergwerk Prosper-Haniel ist beim Stadtradeln Verlass, schon in vergangenen Jahren (hier 2016) radelten die Bergleute eifrig mit.

Foto: Winfried Labus

Bottrop.   Während der dreiwöchigen Aktion haben 396 Teilnehmer rein rechnerisch 15 Tonnen CO2 eingespart. Die fleißigsten Radler werden im September geehrt

Noch bis zum Wochenende konnten die Teilnehmer an der nunmehr sechsten Aktion Stadtradeln ihre gefahrenen Kilometer melden, jetzt steht fest: Die 396 Bottroper, die drei Wochen lang möglichst viele private und dienstliche Wege per Rad statt Auto absolvierten, legten zusammen 105 324 Kilometer zurück. „Das entspricht der 2,6-fachen Länge des Äquators“, verdeutlicht Michael Bienick, der bei der Verwaltung das Stadtradeln koordiniert.

Im Ruhrgebietsvergleich landet Bottrop auf Rang sieben

Eingespart haben die Bottroper im Vergleich zur Autofahrt umgerechnet fast 15 Tonnen CO2. Die Werte liegen knapp unter dem Vorjahresergebnis. Allerdings fand die Aktion diesmal aus personellen Gründen auch in einem etwas abgespeckten Rahmen statt, ohne Touren oder Stempelkarte. Bieneck bilanziert: „Wir sind zufrieden mit den Ergebnissen. Es ist eine Bestätigung, dass der Alltagsradverkehr einen hohen Stellenwert in Bottrop besitzt.“ Im ruhrgebietsweiten Stadtradel-Vergleich landet Bottrop diesmal auf Rang sieben.

Das stärkste der insgesamt 35 Radel-Teams war die Truppe vom Bergwerk Prosper-Haniel, berichtet Bienick. Die 98 Team-Mitglieder sind zusammen auf über 31 000 Kilometer mit einer CO2-Einsparung von 4,5 Tonnen gekommen. „Damit hat das Team seine guten Vorjahreswerte noch getoppt.“ Beim zweiköpfigen Team Congo allerdings sind die meisten Radkilometer pro Teilnehmer zu finden, nämlich beeindruckende 1000.

Meldeplattform für schadhafte Stellen

Neu in diesem Jahr: Während des Kampagnenzeitraums konnten Radelnde über die Meldeplattform „RADar!“ die Stadtverwaltung auf schadhafte Stellen im Radverkehrsnetz aufmerksam machen. „Es gibt 107 Meldungen im Radar“, sagt Bienick. Zum Teil bezögen die sich auf Gefahrenstellen, zum Teil auf ausbesserungswürdige Bereiche, zum Teil habe es auch Lob gegeben. „Das alles wird an die zuständigen Kollegen vom Fachbereich Tiefbau weitergegeben.“

Die fleißigsten Radler sollen auch in diesem Jahr offiziell geehrt werden. „Das soll am 22. September im Rahmen des Aktionstages Nahmobilität auf dem Berliner Platz geschehen“, kündigt Bienick an.

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