Handwerkermesse

Bottroper Handwerker stellen sich bei einer Messe vor

Die Handwerkermesse am Sonntag in der Lohnhalle der ehemaligen Zeche Arenberg Fortsetzung lockte viele Gäste an.

Die Handwerkermesse am Sonntag in der Lohnhalle der ehemaligen Zeche Arenberg Fortsetzung lockte viele Gäste an.

Foto: Thomas Gödde

Bottrop.   Die Handwerkermesse liefert den Besuchern einen guten Überblick. 26 Betriebe präsentieren sich in Bottrop. Besucher loben persönliche Atmosphäre.

Für Bauherren und Renovierer gab es am Sonntag eine besondere Gelegenheit sich umfassend zu informieren. In der Lohnhalle Arenberg-Fortsetzung fand die Handwerkermesse statt. Thema: „Bauen, Sanieren, Renovieren.“

„Hier stellen sich ortsansässige Unternehmen vor“, beschrieb Holger Czeranski von der Firma B&C Verlag, die für Planung, Organisation und Durchführung der Handwerkermesse verantwortlich zeichnete, die Veranstaltung. Im letzten Jahr war die schon seit vielen Jahren etablierte Messe ausgefallen.

Nicht nur Handwerksbetriebe waren dabei

B&C Verlag übernahm die Idee von der städtischen Wirtschaftsförderung und legte sie neu auf. Dabei habe man schon frühzeitig Kontakte zu den Ausstellern aufgenommen und diese in die Planungen eingebunden. Insgesamt 26 Aussteller habe man in die ausgebuchte Veranstaltung integriert. Nicht nur reine Handwerksbetriebe waren vertreten, sondern auch begleitende Betriebe, wie Containerdienste, Versicherungen, Maschinenverleiher oder Baufinanzierer.

Die unterschiedlichsten Gewerke waren vertreten: Innenausbau, Heizungsbau, Dachdecker, Gebäudereinigung, Fensterbau, Maler, Sicherheitstechnik und viele mehr. An einigen Ständen wurden bei der Handwerkermesse auch Arbeitstechniken demonstriert. Ein Fliesenleger brachte Wandplatten an, beim Baustoffmann wurde eine Nivelliermasse vorgeführt.

„Beim Renovieren sind neue Ideen gefragt, besonders neue Oberflächen“, erläuterte Hans-Jürgen Spitza. Schieferplatten wurden beim Dachdecker in Herzformen geschlagen und waren sehr gefragt: „Die kommen besonders bei den Damen gut an“, wusste Thomas Elvermann.

Es gab den einen oder anderen Tipp

Malermeister Klaus Bergendahl war zum zweiten Mal bei der Messe und mit der Resonanz sehr zufrieden. „Es geht darum, sich bekannt zu machen und dann ins Gespräch zu kommen.“ Er stellte bei einem Rundgang fest, dass „man sich selbst auch noch den ein oder anderen Tipp holen kann.“

Das Netzwerk „Zuhause Sicher“ informierte in Zusammenarbeit mit der Polizei über mechanischen Einbruchsschutz: „Wir sorgen dafür, dass der Einbrecher draußen bleibt.“ Die Firma für Sanierungstechnik BST wollte im Jubiläumsjahr auch dabei sein. „Wir wollen auf uns aufmerksam machen, außerdem suchen wir Fachpersonal“, erläuterte Geschäftsführer Michael Pfeiffer.

Kontakt gleich zu mehreren Betrieben knüpfen

Ein Besucher, der eine Renovierung plant, fand besonders die vielschichtigen Angebote überzeugend: „Hier kann man gleich mit mehreren Betrieben in Kontakt kommen, man muss nicht hin- und herfahren.“

Ein anderer Besucher lobte die Atmosphäre: „Hier ist es nicht so unpersönlich und überlaufen wie auf großen Messen, man kommt schnell in Kontakt.“ Deshalb hatten die Veranstalter Sitzgelegenheiten und Verweilmöglichkeiten für eine Aufenthaltsqualität geplant, bei der man mit Kunden ins Gespräch kommen kann.

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