Genuss

Bottroper entwickeln „Pottkorn“ mit Whiskey- oder Zimtnote

Leckereien bei Lime:Line: Food-Designer David Spickermann (rechts) lässt seinen Chef Mario Grube das veredelte Popcorn kosten.

Foto: Heinrich Jung

Leckereien bei Lime:Line: Food-Designer David Spickermann (rechts) lässt seinen Chef Mario Grube das veredelte Popcorn kosten. Foto: Heinrich Jung

  Die Catering-Firma Lime:Line geht mit verfeinertem Popcorn auf den Markt. Die Namen der Kreationen: Schmatzi für Schatzi oder Rosa Innenfutter.

Pottkorn heißt das neue Popcorn. Es kommt ja auch aus dem Pott. In der Genusswerkstatt des Bottropers Mario Grube im Schatten der Halde Haniel hat Food-Designer David Spickermann die Leckerei ausgetüftelt. Sechs Geschmackssorten kommen jetzt in Tüten und Gläser. In gut 70 Verkaufsstellen bundesweit sei Pottkorn jetzt zu kaufen.

Genusskontor und Café Kram

Auf Festen wie beim Deutschen Fernsehpreis, beim Comedy-Preis oder bei der Verleihung der Einslive-Krone gibt es sowieso Pottkorn-Kostproben. Auch in Bottrop sind die Snacks zu haben: zum Beispiel im Genusskontor in Kirchhellen, aber auch im Café Kram in der City in der Kasbar in der Gastro-Meile oder bei Allerlei verpackungsfrei, erklärt Mario Grube, Inhaber der Catering-Firma Lime:Line an der Oberhausener Pfälzerstraße, zu der kurz hinter der Bottroper Stadtgrenze ja auch die Genusswerkstatt gehört. Der Vertrieb der Leckereien laufe jetzt so richtig an.

„Unser Zugpferd ist die Zimtzicke“, sagt Grube. Dieses Popcorn schmeckt nach Bratapfel, Spekulatius und Zimt. Das passe ganz gut zur kommenden Vorweihnachtszeit, findet er. „Weiße, belgische Schokolade hält alles zusammen“, erklärt Spickermann. Das Lime:Line-Team verwendet für sein veredeltes Popcorn französischen Mais. Er habe diesen ausgewählt, weil der besonders groß aufpoppt, erklärt David Spickermann. So bilde sich die perfekte Oberfläche für die Karamelisierung.

Küchenchef bei Björn Freitag

Wie er das Pottkorn genau macht, verrät der Koch aber nicht. „Das ist magic“, sagt Spickermann und lächelt breit. Bevor der Pottkorn-Designer den Weg ins Team von Mario Grubes Catering-Firma fand, hatte der Koch nach seiner Lehre übrigens gut elf Jahre lang in der Küche des Dorstener Sternerestaurants „Goldener Anker“ von Björn Freitag mitgearbeitet, zuletzt als Küchenchef.

Fünf weitere Pottkorn-Sorten mit ähnlich originellen Namen hat das Catering-Unternehmen auf der Pfanne. Hüftgold-Pottkorn zum Beispiel ist mit Butterkaramell, Muscovado-Zucker und Meersalz verfeinert. Die Dröhnung enthält außer gebrannten Espresso-Bohnen aus der eigenen Kaffeerösterei auch Whiskey. Als Grillgemüse-Sorte gibt es Pottkorn auch. Das schmeckt nach Rauchpaprika. „Das passt bestens zu einem Bierabend“, meint Grube.

Produktfamilie Schritt für Schritt erweitern

Mit dem Pottkorn-Start lässt der Bottroper seine anderen Firmenzweige nun nicht etwa links liegen, das ist ihm wichtig. „Wir erweitern Schritt für Schritt unsere Produktfamilie“, erklärt Grube. Catering und Cocktails sind weiterhin sein Ding. Auch selbst gerösteten Kaffee und Espresso gibt es nach wie vor aus der eigenen Rösterei Mahlgrad - gerne auch zusammen mit dem Pottkorn in Präsentkörben.

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