IGA

Bottrop wird 2027 Teil der großen Gartenlandschaft

Stadtgarten (Bild) und Bernepark werden Teil der Route der Parks & Gärten.

Foto: Heinrich Jung

Stadtgarten (Bild) und Bernepark werden Teil der Route der Parks & Gärten. Foto: Heinrich Jung

Bottrop.   Projektplan weist der Stadt bei der Internationalen Gartenausstellung einen wichtigen Platz zu.

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Die Region stellt sich für die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 auf. Der Projektplan weist Bottrop als wichtigen Standort des Großereignisses aus. So soll unter anderem der Park Welheim als Grünanlage aufgewertet werden. Stadtgarten und Berne-Park werden Teil der Route der Parks & Gärten. Die Halde Beckstraße mit dem Tetraeder, die Halde Haniel und die Haldenwelt Gladbeck/Wittringen werden zur Gartenausstellung ebenfalls präsentiert. Hinzu kommt eine Vielzahl weiterer Ereignisse, wobei auch wieder bürgerschaftliches Engagement gefragt ist.

Millionen von Besuchern

Der jetzt vorgelegte Plan zeigt, wie sich die Region in neun Jahren den Besuchern aus dem In- und Ausland präsentieren will. Die Kommunen werden dabei ihre Stadt- und Landschaftsentwicklung und ihre Freiraumgestaltung zeigen. Durch die Gartenausstellung sollen 200 Millionen Euro in die Infrastruktur der Region Metropole Ruhr fließen. Konservative Prognosen gehen von 2,6 Millionen Besuchern aus; andere erwarten fünf Millionen.

Erarbeitet wurde der Projektplan vom Regionalverband Ruhr zusammen mit der Emschergenossenschaft, den Ruhrgebietskommunen und weiteren Partnern. Getragen werden soll die IGA 2027 von den 53 Kommunen und vier Kreisen in der Metropole Ruhr, der Emschergenossenschaft, der regionalen Wirtschaft und dem Land NRW.

Warten auf Zusage vom Land

Der Regionalverband und die Emschergenossenschaft hatten die IGA-Bewerbung im Frühjahr 2016 vorbereitet. Ende 2016 erhielt das Ruhrgebiet den Zuschlag der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft. Mitte Dezember beschloss die RVR-Verbandsversammlung, den jetzt vorliegenden Projekt- und Finanzplan weiter zu konkretisieren. Zudem sollen auf dieser Grundlage die Gespräche mit dem Land NRW intensiviert werden. Die Zusage der Landesregierung, das Projekt finanziell zu unterstützen, gilt als Voraussetzung für die abschließenden Entscheidungen in den örtlichen Räten und den RVR-Gremien.

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