Prosperkolleg

Bottrop: Forscher holen sich Denkanstöße aus Firmenpraxis

Bei dem Treffen des Impulskreises wurden verschiedene Möglichkeiten zur zirkulären Wertschöpfung diskutiert.

Bei dem Treffen des Impulskreises wurden verschiedene Möglichkeiten zur zirkulären Wertschöpfung diskutiert.

Foto: Stadt Bottrop

In Bottrop wollen Forscher und Unternehmer innovative Produkte und Geschäftsmodelle auf den Weg bringen, mit denen Abfälle vermieden werden.

Das Forschungsprojektteam des Prosperkollegs hat sich zum ersten Mal mit seinem Impulskreis ausgetauscht. Dem Impulskreis gehören Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen, die die Forscher beraten. Das dreijährige Forschungsprojekt Prosperkolleg möchte mit Unternehmen in der Region Produktentwicklungen und innovativen Geschäftsmodellen einer zirkulären Wertschöpfung den Weg ebnen. Dazu stellte Projektleiterin Svenja Grauel von der Hochschule Ruhr West den Firmenvertretern im Projektraum an der Hansastraße das Forschungsvorhaben vor. „Wir arbeiten sehr agil und das Projekt entwickelt sich stetig weiter. Um individuell auf Problemstellungen eingehen zu können, benötigen wir Denkanstoße direkt aus der unternehmerischen Praxis“, begründete die Projektleiterin die Zusammenkunft.

Der Impulskreis diskutierte darüber, wie sich Ressourcen effektiver nutzen lassen, um zirkuläres Wirtschaften voranzutreiben. Gemeinsam sollen dabei Produkte, Verfahrensweisen und neue Geschäftsmodelle entwickelt werden, so dass beispielsweise durch geschicktes Produktdesign Abfälle vermieden und Innovationen erzeugt werden. Die Endprodukte sollen nach Gebrauch Ausgangspunkt einer neuen Wertschöpfung sein und helfen dabei, den Ressourcenverbrauch zu senken und zusätzliche nachhaltige Wachstumseffekte auszulösen. „Wir sehen großes Potenzial darin, durch Ressourcenschonung Wertschöpfungsketten zukunftsfähiger zu gestalten“, erklärte Projektleiterin Svenja Grauel.

Projektteam nahm aus dem Treffen interessante Impulse mit

Mit Hilfe der Unternehmerinnen und Unternehmern ermittelten die Forscher auf welchem Stand die zirkuläre Wertschöpfung in den einzelnen Betrieben zurzeit ist und welche Herausforderungen es zu bewältigen gibt. Dabei konzentrierten sich die Gesprächspartner vor allem auf die Bereiche Kommunikation und Vernetzung, betriebliche Prozesse und erfragten den Bedarf an speziellen Qualifizierungsangeboten. Das Projektteam des Prosperkollegs nahm aus dem Treffen spannende Impulse für zukünftige Realisierungen mit.

, zu dem sich die Hochschule Ruhr West und die WiN Emscher-Lippe-Wirtschaftsförderungsgesellschaft mit der Stadt Bottrop, der Effizienz-Agentur NRW und dem Prosperkolleg-Verein zusammengeschlossen haben.

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