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Bottrop: CDU diskutiert über Olympische Spiele im Revier

Eine kleine Olympia-Fahne im Funke Media Office in Essen. Das Revier hofft auf Olympische Spiele.

Eine kleine Olympia-Fahne im Funke Media Office in Essen. Das Revier hofft auf Olympische Spiele.

Foto: Ralf Rottmann / FUNKE Foto Services

Bottrop.  Die CDU lädt in Bottrop zur Debatte über Olympia 2032 in die Alte Börse ein. Gerade erst ließ Rhein-Ruhr die Konkurrenz aus Berlin hinter sich.

Über Olympische Spiele im Ruhrgebiet wird die CDU Anfang März in der Alten Börse diskutieren. „Olympia im Pott, das kann nur ein Erfolg werden“, meint die Bottroper CDU-Vorsitzende Anette Bunse. Sie verspricht sich von den Sportspielen auch Impulse für den Strukturwandel in der Region wie der Stadt. Das übernächste CDU-Forum für Politik und Gesellschaft hat sich daher dem Thema „Olympische und Paralympische Spiele 2032“ verschrieben.

Als Gast bei dem Forum am Dienstag, 3. März, um 19 Uhr in der Alten Börse an der Kirchhellener Straße 10 wird Philip Erbers erwartet. Er ist einer der beiden Geschäftsführer der Initiative „Rhein Ruhr City 2032“, die an einem Konzept für Olympische Spiele im Ruhrgebiet arbeitet. Als Moderator wird der Bottroper ZDF-Sportreporter Tibor Meingast in der Alten Börse die Diskussion leiten.

Für viele wäre das ein Ereignis von hoher Faszination

„Wir freuen uns mit einer hoffentlich breiten Öffentlichkeit auf die Diskussion über die Olympischen Spiele an Rhein und Ruhr“, sagte die CDU-Chefin. „Für viele wäre das ein Ereignis von hoher Faszination und es würde uns ungeahnte Chancen eröffnen. Mit den vielen Menschen in unserer Stadt, die Mitglied im Sportverein sind, unseren Leistungssportlern und vielen interessierten Zuschauern und Unterstützern ist Bottrop gespannt auf ein großes Sportereignis 2032“, hofft die Kirchhellenerin.

Eine Vorentscheidung für Olympische Spiele an Rhein und Ruhr ist gerade erst gefallen. So hat sich der Deutsche Olympische Sportbund gegen Berlin und für die Initiative der Rhein-Ruhr-Region entschieden. Diese wirbt für ihr überregionales, gemeinschaftliches und ökonomisch wie ökologisch nachhaltiges Konzept für Olympische und Paralympische Spiele an Rhein und Ruhr.

Über 200 Bürgertreffen zu Olympia sind geplant

Nicht für die Olympischen Spiele, sondern durch sie könnten Zukunftsthemen wie die vernetzte Mobilität und Digitalisierung an Rhein-Ruhr entscheidend vorangetrieben werden. Davon will die Initiative die Menschen in der Metropolregion in über 200 Bürgerveranstaltungen überzeugen.

Die nächsten Olympischen Spiele finden 2024 in Paris und 2028 in Los Angeles statt. Sportfunktionäre gehen davon aus, dass die Entscheidung für die Olympischen Spiele 2032 in drei Jahren fallen könnte.

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