Fest

Besucher erleben beim Frühlingsfest am WPZ die Natur

Im vergangenen Jahrkamen mehrere tausend Gäste zum Frühlingsfest am Waldpädagogischen Zentrum in Bottrop-Grafenwald.

Im vergangenen Jahrkamen mehrere tausend Gäste zum Frühlingsfest am Waldpädagogischen Zentrum in Bottrop-Grafenwald.

Foto: Thomas Gödde

Bottrop-Kirchhellen.   Besuch für die Wildschwein-Ferkel und andere Tiere: Am 19. Mai steigt das Frühlingsfest am Waldpädagogischen Zentrum in Bottrop-Grafenwald.

Der erst wenige Wochen alte Nachwuchs im Wildschweingehege vom Waldpädagogischen Zentrum (WPZ) wird sich am kommenden Sonntag, 19. Mai, wundern: So viele Zweibeiner, wie das Frühlingsfest voraussichtlich anlocken wird, dürften die Frischlinge in ihrem jungen Leben noch nie gesehen haben. Läuft’s wie im vergangenen Jahr, kommen mehrere tausend Besucher an den Ruhehorst 14 in Grafenwald.

Und ihnen wollen die Organisatoren von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald bei diesem Frühlingsfest im Rahmen des Stadtjubiläums ein lohnendes Programm bieten. Damit alles klappt, legen sich 80 Ehrenamtliche ins Zeug, sagt der Kreisverbandsvorsitzende Peter Pawliczek.

Ein Waldgottesdienst eröffnet das Frühlingsfest

Seit 20 Jahren werde am WPZ im Lenz gefeiert. Manches ist da schon zur Tradition geworden. Wie die Eröffnung um 10 Uhr mit einem Waldgottesdienst. „Mit dabei ist wieder Pater Döring vom Jugendkloster.“ Musizieren werden die Jagdhornbläser des Hegerings Bottrop. Und gebetet wird ein plattdütsches Vaterunser.

Örtliche Gruppierungen und Vereine gestalten wie gewohnt bis circa 16 Uhr das weitere Programm mit viel Musik (siehe Info-Kasten). „Zum ersten Mal dabei ist diesmal die Kindergruppe FlöGi von St. Pius auf dem Eigen“, freut sich Pawliczek über Nachwuchs im Programm. Zudem werden Musiker ihre Runden übers Gelände drehen. Hier feiert Klaus Michels mit seiner Gitarre Premiere. „Er singt Lieder von Reinhard Mey.“

Baumpflanzaktion besteht seit 20 Jahren

Auf dem anderthalb Hektar großen Gelände des WPZ sollen die Gäste aber natürlich auch die Natur erleben können. „Wir sind ein Umweltklub mit Herz“, betont Peter Pawliczek und freut sich darauf, mit den Gästen ins Gespräch zu kommen. Eltern und Großeltern könnten zum Beispiel begutachten, was die Kinder im Rahmen von Schulaktionen gepflanzt haben. „Letztes Jahr haben wir den 20. Geburtstag der Baumpflanzaktion gefeiert.“

Der Imkerverein ist mit Aktivitäten vertreten, besonders für Kinder. Die können u.a. auch mit den Waldpädagoginnen und Förster Markus Herber basteln oder unter Profi-Aufsicht auf Bäume klettern. Dazu kommen ein Stand von „Menschen für Menschen“, Holzarbeiten, Kreativmarkt, Bücher- und Antikmarkt und nicht zuletzt Verpflegung.

Parkplätze gibt es am Forsthaus Specht

Ein wichtiger Punkt ist die Parkplatzfrage: „Wenn Besucher mit dem Fahrzeug kommen, können sie das am Besten auf dem Parkplatz am Forsthaus Specht abstellen“, sagt Pawliczek. Ein kurzer Waldweg führt dann zum WPZ. Wichtig: „Bitte nicht die Einfahrten unserer Nachbarn am Ruhehorst zuparken.“ Wer könne, komme am besten mit dem Fahrrad. „Es gibt bei uns eine Möglichkeit, das Rad abzustellen.“ Auch die Anreise per Linienbus ist möglich, direkt am Forsthaus Specht gibt’s eine Haltestelle.

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