Neues Buch

Autorin kämpft für Demokratie und Meinungsfreiheit

Barbara Erdmann will ihr neues Buch bei einer Lesung in Bottrop vorstellen.

Barbara Erdmann will ihr neues Buch bei einer Lesung in Bottrop vorstellen.

Foto: Winfried Labus / Archiv

Bottrop.   Gladbecker Autorin Barbara Erdmann stellt ihr 13. Buch vor. „Die Asche der Demokratie“ ist Menschen gewidmet, die für demokratische Werte kämpfen

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Barbara Erdmann ist eine streitbare und eine zornige Frau. Ihr Blut gerät in Wallung, wenn sie das politische Geschehen betrachtet, das in aller Welt und vor allem das in Deutschland. „Die Asche der Demokratie“ hat sie ihr neues Buch genannt, das gerade erschienen ist und – so der Untertitel – die „Theatersaison 2016/17“ beleuchtet: „Wir Bürger sitzen unten im Theater und schauen uns oben auf der Bühne das Theater der Politiker an. Und ab und zu dürfen wir ein Kreuzchen machen.“

Sie macht sich mit ihrem Buch stark für mehr Demokratie und mehr Diskussionen unter meinungsfreudigen Bürgern. „Ich bin parteilos, aber nicht sprachlos“, sagt die Gladbeckerin über sich und über ihr 13. Buch, das gerade rechtzeitig vor der Bundestagswahl erscheine und so was wie „Wahlhilfe“ leisten solle.

Die Idee zu ihrem Buch lieferte ihr „Denk-blog“ im Internet, den sie seit März 2015 betreibt. Darin betrachtet sie, was politisch in der Welt passiert, welche Folgen politische Entscheidungen haben und bewertet die Ergebnisse. „Anfang 2016 fing meine Frau an, zornig zu werden“, erinnert sich Ehemann Walter Erdmann an die Befindlichkeit seiner Frau Barbara. Er hat sie ermuntert zu dem neuen Buch und hat einen nicht unbeträchtlichen Anteil an dessen Entstehen, das er mit technischem Know-how am Computer begleitet hat.

Ihr Buch widmet Barbara Erdmann den „schon wachen Bürgern, den Kämpfern, die sich öffentlich in Wort, Bild und Schrift für ein Europa der Bürger und für die Erhaltung unserer demokratischen Werte, vorrangig der Meinungsfreiheit, einsetzen.“ Sie schreibt, dass sie sich auf die Seite derer stellt, deren Meinung abseits von Mainstream und political correctness liegen.

Direkte Demokratie

Sie selber habe ihre Wahl getroffen, versichert sie und fordert direkte Demokratie und bedingungsloses Grundeinkommen, und sie ist offen für neue Ideen. Wie die, ihr Wohnzimmer in Gladbeck am 11. Juni für eine Diskussion mit Bürgern zu öffnen, um deren Meinungen zu sammeln und ihre Forderungen an die Politiker, die sich im kommenden Herbst zur Wahl stellen werden.

Viele Jahrzehnte lang war Barbara Erdmann, die gebürtige Gladbeckerin ist, Lehrerin für Deutsch, Musik und Religion. Unterrichtet hat sie auch an einer Bottroper Schule, inzwischen ist sie im Ruhestand. Einige Jahre lang hat das Paar im Sauerland gelebt und eine Weile hat Barbara Erdmann auch in Polen gearbeitet.

Schon 2003 hat sie ihr erstes Buch geschrieben über „Deutschlands kaputte Kinder“ und die Schulpolitik in NRW. Viele weitere hat sie seither veröffentlicht, Sachbücher und Romane, bei Verlagen aber auch als Book on Demand (gedruckt wird bei Bestellung) im Selbstverlag, so wie ihr jüngstes Buch.

Zeichnungen auf dem Cover

Das Cover des Buches zieren Zeichnungen der Köpfe bekannter Politiker wie Kanzlerin Merkel, Kanzlerkandidat Schulz und Donald Trump wie auch im Buch viele Zeichnungen zu finden sind. Eine Reihe davon stammen aus der Feder von Gottfried (Mac) Lambert.

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