Bottrop. . Zum 10. Mal ist der Kammerchor „IncantaRE“ am 1. November zu Gast in der Kapelle des Parkfriedhofs. Musik zwischen Zeitlichkeit und Ewigkeit.

Unter dem Motto „Ruh’n in Frieden alle Seelen“ steht das inzwischen zehnte Konzert am Festtag Allerheiligen des Kammerchors „IncantaRE“.

In der Kapelle auf dem Parkfriedhof laden die Sängerinnen und Sänger ein, beim Gang über den Friedhof inne zu halten und beim Klang von Chorwerken aus mehreren Jahrhunderten vielleicht auch der Toten der eigenen Familie zu gedenken.

Werke aus mehreren Jahrhunderten

Für die Kenner der Bottroper Chorszene ist es bereits seit Jahren zu einer lieb gewordenen Tradition geworden, sich am Allerheiligenabend auf den Weg zur Kapelle des Parkfriedhofs zu machen.

Dort singt der Kammerchor der neuapostolischen Kirche Ruhr-Emscher jett unter anderem Chorwerke von Carl Loewe, Dmitri Bortniansky, Gabriel Fauré und Franz Schubert sowie eine Vertonung von Bonhoeffers „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ und „Gabriellas Sang“ aus dem bekannten Film „Wie im Himmel“.

Enge Verbindung zwischen Zeitlichkeit und Ewigkeit

In seiner Gesamtheit spiegelt es das Leben des gläubigen Menschen wieder, der sich vertrauensvoll in seinem irdischen Dasein in Gottes Hand begibt und letztendlich eine Liebe zur Ewigkeit und zur ewigen Zukunft bei Gott entwickelt. Daraus erwächst ihm eine besondere Nähe und zuversichtliche Perspektive, die über manchen Abschiedsschmerz hinweghilft.

Einmal mehr möchte der Kammerchor mit diesem Konzert eine enge Verbindung zwischen Zeitlichkeit und Ewigkeit vermitteln und verspüren lassen.

>> DAS KONZERT

  • Die Mitglieder des Kammerchors „IncantaRE“ stammen aus der gesamten Region und konzertieren regelmäßig in den Städten Bottrop, Mülheim und Oberhausen.
  • Mittwoch, 1. November, 18 Uhr, Kapelle des Parkfriedhofs an der Hans-Böckler-Straße. Der Eintritt ist frei.
  • Das Konzert wird am 4. November um 18 Uhr in der Urnenkirche, Tiegelstraße 100, in Mülheim a. d. Ruhr wiederholt.