Museumserweiterung

120 Architekten wollen das Museum erweitern

Eine Vorgabe frü den Architekten-Wettbewerb zur Erweiterung des Museums Quadrat (o.) war auch die Einbeziehung des denkmalgeschützen Parks

Foto: Thomas Gödde

Eine Vorgabe frü den Architekten-Wettbewerb zur Erweiterung des Museums Quadrat (o.) war auch die Einbeziehung des denkmalgeschützen Parks Foto: Thomas Gödde

Bottrop.  Politiker, Geldgeber und Verwaltungsleute informierten im Quadrat über den aktuellen Stand des 10-Millionen-Projekts

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Die Spannung steigt: 120 Architekten und Architekturbüros hatten sich für den Wettbewerb zur geplanten Erweiterung des Museums Quadrat beworben. Acht Büros habe man eingeladen, weitere 17 waren aus der großen Bewerberschar ausgewählt worden, ebenfalls Entwürfe einzureichen, so Klaus Müller. Am Montag sei der endgültige Abgabeschluss. Der Technische Beigeordnete erläuterte jetzt das anonymisierte Auswahlverfahren, bevor die Jury am nächsten Donnerstag die Siegerentwürfe kürt.

Danach werden nicht nur die Pläne und Modelle der Wettbewerbssieger gezeigt. Die Stadt möchte alle 25 Ideen öffentlich vorstellen.

Haus gehört zur kulturellen Identität

Im Vorfeld hatte Oberbürgermeister Bernd Tischler noch einmal Vertreter der politischen Gremien, der Verwaltung und vor allem auch der Sponsoren, die den geplanten Bau überhaupt erst möglich machen, eingeladen, über den aktuellen Stand der Dinge zu informieren.

Tischler betonte erneut die Bedeutung der Museumserweiterung für Bottrop, die sicherlich auch zu seinen persönlich favorisierten und von ihm angestoßenen Projekten gehört: „Das dies nun möglich ist, ist eine große Freude für die Stadt, zu deren kultureller Identität das Josef Albers Museum ganz wesentlich gehört.“ Als vor zwei Jahren die Überlegungen begannen, habe man nicht gedacht, das die Idee so bald verwirklicht werden könne.

Auch die Kulturvermittlung im neuen Haus sowie teilweise dessen Betrieb wird zunächst durch Sponsoren ermöglicht. Zusätzliche Stellen seien nicht geplant, so Kämmerer Willi Loeven.

Hermann Hirschfelder, CDU-Fraktionsvorsitzender, gab zu bedenken, dass man von Sponsoren nicht erwarten kann, dass sie akzeptierten, wenn die Nutznießer des Museums selbst keinen nennenswerten größeren Beitrag leisteten.

Die Erweiterung des Hauses um eine Wechselausstellungshalle wird auf 10 Millionen Euro veranschlagt, die von sechs Stiftungen und Unternehmen sowie von Bund und Land kommen.

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