Fotokunst

Zwei Veranstaltungen in Bochum zu Ehren von Pina Bausch

Schwerelos im Raum: Szene aus der Bausch-Inszenierung „Viktor“.

Schwerelos im Raum: Szene aus der Bausch-Inszenierung „Viktor“.

Foto: Heinrich Brinkmöller-Becker

Bochum.  Hommage à Pina: In der Zentralbücherei und im Planetarium wagt Heinrich Brinkmöller-Becker fotografische Annäherungen an die große Tänzerin.

Die Stadtbücherei und das Planetarium widmen sich in einem Double Feature Pina Bausch (1940-2009), der legendären Tanztheater-Choreographin. Vermittler ist der Fotokünstler Heinrich Brinkmöller-Becker.

Der Bochumer hat sich auf Live-Fotografie von Kunst- und Musik-Events spezialisiert. Dabei gilt seine Vorliebe nicht nur der Jazz- und Improvisierten Musik. „Ich habe einen großen Teil der Wuppertaler Inszenierungen von Pina Bausch mit der Kamera festgehalten“, so Brinkmöller-Becker. Nun zeigt er im Doppelpack eine Auswahl davon: in einer Fotoausstellung in der Zentralbücherei im BVZ und in einer kunstvollen Projektion im Planetarium.

Revolutionäre Kraft

„PINA – Das Tanztheater von Pina Bausch“ ist der Titel der Foto-Schau, die mit großformatigen Fotos und Fotosequenzen Einzel- und Gruppenszenen aus elf Produktionen des Bausch-Tanztheaters zeigt. „Diese Inszenierungen halten Pinas Erbe lebendig, sie lassen die revolutionäre Kraft der Künstlerin für die Entwicklung der dramatischen und bildenden Kunst, vor allem für den Tanz, bis heute nachvollziehen“, erläutert der Fotograf.

Die Exposition wird am Freitag, 8. November, um 18 Uhr eröffnet. Während der Vernissage tanzt Chrystel Guillebeaud, früheres Mitglied der Bausch-Compagnie Wuppertal; sie wird am Saxofon von Wolfgang Schmidtke begleitet.

Am Donnerstag, 28. November, um 20 Uhr ist im dann im Planetarium, Castroper Straße 67, ein weiterer Zugang zum Werk von Pina Bausch möglich. Hier zeigt Heinrich Brinkmöller-Becker in der Kuppel animierte Foto-Sequenzen von zwei Bausch-Inszenierungen: „Das Frühlingsopfer“ und „Fürchtet Euch nicht“.

Montage von Bildern

„Die Foto-Sequenzen zur Musik von Igor Strawinsky bzw. Kurt Weill bauen sich filmähnlich in unterschiedlicher Animation auf. Die Montage von Bildern in der Kuppelprojektion lässt den Zuschauer so in die Welt der Pina Bausch und ihres Tanztheaters eintauchen“, so Brinkmöller-Becker.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben