Schwarzarbeit

Zollkontrolle Bochum: Mazedonier arbeitete illegal in Lokal

Zollfahnder sind in Bochum dem Verdacht der Schwarzarbeit nachgegangen und haben einen 54-jährigen Mazedonier erwischt, der illegal in einem Restaurant arbeitete.

Zollfahnder sind in Bochum dem Verdacht der Schwarzarbeit nachgegangen und haben einen 54-jährigen Mazedonier erwischt, der illegal in einem Restaurant arbeitete.

Foto: Fabian Strauch / FUNKE Foto Services (Symbolfoto)

Bochum.  Ohne Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis hat ein Mazedonier in einem Bochumer Restaurant gearbeitet. Zollfahnder trafen ihn bei einer Kontrolle.

Fahnder der Abteilung Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls haben in Bochum einen illegal arbeitenden 54-Jährigen erwischt. Wie das Hauptzollamt Dortmund mitteilt, gab es einen Hinweis zu einem Restaurant in der Bochumer Innenstadt. Dieses kontrollierten die Zollfahnder in dieser Woche – und trafen in der Küche einen Mazedonier ohne Aufenthaltstitel an.

Der 54-Jährige habe sich nur mit einem mazedonischen Pass und einer mazedonischen ID-Card ausweisen können. Um in Deutschland zu arbeiten, hätte der Mann aber eine Arbeitserlaubnis gebraucht. „Die Zöllner leiteten ein Strafverfahren wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts ein und nahmen den Mann vorläufig fest“, teilt das Zollamt mit.

Illegal in Deutschland: Mann fiel schon 2018 auf

Beim Abgleich der Fingerabdrücke habe man außerdem noch festgestellt, dass der Mann bereits 2018 wegen eines Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz aufgefallen war. Ob er in Deutschland bleiben darf, entscheide nun die Ausländerbehörde, heißt es.

„Den Arbeitgeber des Mannes erwarten Verfahren wegen der Beihilfe zum illegalen Aufenthalt und der illegalen Beschäftigung von Arbeitnehmern ohne gültige Arbeitsgenehmigung“, teilt der Zoll mit. „Ihm droht eine Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren. Zusätzlich ist ein Bußgeld bis zu 500.000 Euro möglich.“

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