Weihnachtsmarkt

Zahlreiche Besucher beim Weihnachtsmarkt in Bochum-Werne

Vor den weihnachtlich geschmückten Pavillons lassen sich die Besucher des Werner Weihnachtsmarktes an der Herz-Jesu-Kirche in Bochum heiße Getränke schmecken.

Vor den weihnachtlich geschmückten Pavillons lassen sich die Besucher des Werner Weihnachtsmarktes an der Herz-Jesu-Kirche in Bochum heiße Getränke schmecken.

Foto: Olaf Ziegler / FUNKE Foto Services

Bochum-Werne.  Der Werner Weihnachtsmarkt in Bochum war wieder ein Besuchermagnet im Stadtteil. Was die Gäste, Organisatoren und Standbetreiber begeisterte.

Es war richtig viel los: Diese Bilanz ziehen Besucher, Standbetreiber und Organisatoren des 19. Werner Weihnachtsmarkt. Bei strahlend blauem Himmel tagsüber und klarer Nacht sind am Samstag zahlreich Gäste zum Markt an der Herz-Jesu-Kirche der katholischen Gemeinde gekommen. Auf sie warteten gut 20 Stände und ein buntes Programm, organisiert vom Werner Treff.

„Wir haben mit unserem Stand zum Erich-Brühmann-Haus auf großes Interesse gestoßen“, berichtet Kirchmeister Benjamin Fiedler von der Evangelischen Ortsgemeinde. „Viele meinten zudem, dass das Haus auch zukünftig dem Stadtteil erhalten bleiben soll“, so Fiedler zur Diskussion über die zukünftige Nutzung des Gemeindehauses als Bürgerzentrum. Die Standbesucher konnten ihre Meinung kundtun, was zukünftig im Haus passieren soll. Sie stimmten zu den Themen Beteiligung, Begegnung, Beratung und Bildung ab. Das Ergebnis des Stimmungsbildes: Das Haus soll Treffpunkt bleiben, besonders das Stichwort Begegnung bekam Zustimmung – gefolgt von neuen Bildungsangeboten wie etwa Smartphone-Kurse.

Bürgerinitiative ProFeld, WLAB und Gesamtschüler pflanzen Obstbäume

Die Bürgerinitiative ProFeld punktete ebenfalls bei den Besuchern. „Die Leute, finden, dass es eine gute Idee ist, entlang des Werner Feldes in den nächsten Tagen Obstbäume pflanzen“, erklärt Peter Scheffler am Stand. Eine Aktion, die Schülern der Willy-Brandt-Gesamtschule und dem Stadtteilbüro „WLAB - Stadterneuerung Werne-Langendreer-Alter Bahnhof“ organisiert wird. Unterstützung gibt es vom Grünflächenamt der Stadt, das die Bäume zur Verfügung stellt.

„Unsere Feuerschale ist ein richtiger Kinder- und Jugend-Treffpunkt“, schmunzelt Sylvia Dieckmann vom SC Werne 02. In der Tat: Die Bänke rund um das warme sind ständig besetzt und der Nachwuchs hält Stockbrot in die Flammen bis es außen schön knusprig und innen der Teig gar ist. „Macht Spaß“, meint Mark (10) trocken.

Dänische Weihnachtsbäume, Ständer für Teelichter und bemalte Tigerenten

Joel (15) von der Schulfirma der Willy- Brandt-Gesamtschule steht an einer anderen Ecke des Marktes. Er bietet von Schülern angefertigte Holzarbeiten wie dänische Weihnachtsbäume, Ständer für Teelichter und bemalte Tigerenten an. „Wir kommen hier mit vielen Leuten ins Gespräch. Das ist klasse, weil wir die Schule zum Stadtteil hin öffnen wollen“, sagt Lehrer Peter Mattern. Sein Team ist schon zum dritten Mal beim Weihnachtsmarkt dabei. Gerne wiederkommen will auch Petra Körber vom benachbarten Taschen- und Schmuckstand. „Ich bin zum ersten Mal hier. Die Atmosphäre ist gut“, sagt sie.

Die Herz-Jesu-Kirche entpuppt sich derweil als Veranstaltungsort. „Unser Auftritt mit Adventsliedern war gut besucht. Besonders beliebt waren die bekannten Lieder zum Mitsingen, zu denen unser Chorleiter Jürgen Dwuletzki einlud“, freut sich Vorsitzender Dieter Schoß vom Männergesangsverein (MGV) „Einigkeit“ Bochum-Werne. Schon zuvor begeistert der MGV Cäcilia über 100 Gäste mit seinem Gesang. Die Puppenbühne Lilliput stößt mit zwei Kasperle-Vorführungen beim Nachwuchs ebenfalls auf Gegenliebe. „Beim zweiten Auftritt war es richtig voll“, findet Mitorganisator und Stadtteilmanager Karsten Höser.

„Freunde aus dem Stadtteil getroffen“

Besucherin Gisela Reuter, die mit Ehemann Uwe und Freunden da ist, schätzt die Atmosphäre: „Hier ist es wieder schön im Gegensatz zum vorherigen Standort“, erklärt sie. Als langjährige Weihnachtsmarktbesucherin gefällt ihr der erste Standort des Marktes im Eingangsbereich zum Werner Park (Werner Heide) aber immer noch am besten. Christel Fischer vom Knappenverein „Glück Auf Bochum-Werne 1884“ ist richtig glücklich. „Viele Bekannte und Freunde aus dem Stadtteil getroffen, Essen und Trinken ist lecker – was will ich mehr?“, lacht sie.

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