Vortrag

Wie Lyriker die „Heimat Ruhrpott“ sehen

Foto von Rudolf Holtappel: Duisburger Hinterhof, 1960er Jahre.

Foto: MUT

Foto von Rudolf Holtappel: Duisburger Hinterhof, 1960er Jahre. Foto: MUT

Bochum.  Im Museum unter Tage spürt Joachim Wittkowski literarischen Aspekten des „Heimat“-Begriffs nach. Texte von Ruhr-Lyrikern kommen zur Sprache.

„Lyrischen Impressionen aus dem Ruhrgebiet“ spürt Joachim Wittkowski in seinem Vortrag am Sonntag (11.) im Museum unter Tage im Schlosspark Weitmar nach.

Eingebettet ist der Vortrag die dort gezeigte Dauerausstellung mir Ruhr-Motiven des Fotografen Rudolf Holtappel (1923-2013).

Regionale Identität

Wittkowskis These: Mit Beginn der Industrialisierung wurde das Ruhrgebiet zum Ziel-, später auch zum Ausgangspunkt verschiedenartiger Migrationsbewegungen. Ein konstantes „Heimat“-Bild ist daher nicht anzunehmen. Und doch scheinen im Medium der Lyrik vielfältige Impressionen der Heimat Ruhrgebiet auf, die Aufschluss geben über die regionale Identität und ihre Wandlungen.

Anhand von Beispielen aus den Werken bekannter Lyriker aus dem Ruhrgebiet wie Heinrich Kämpchen, Philipp Witkop, Ilse Kibgis und Harald Hartung zeichnet Wittkowski lyrische Heimatbilder in ihren historischen Wandlungen und Kontroversen nach.

Ein Veranstaltung in Kooperation mit der Literarischen Gesellschaft (Nevelstraße 29c, Beginn 11 Uhr, Eintritt 3/erm 1 Euro).

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