E-Mobilität

Weitere 23 Elektrofahrzeuge für städtische Flotte in Bochum

Konsequent auf E-Mobilität wollen die Stadt Bochum und ihre Tochterunternehmen setzen.

Konsequent auf E-Mobilität wollen die Stadt Bochum und ihre Tochterunternehmen setzen.

Foto: Ole Spata / k_V

Bochum.  76 Elektro- und Hybridfahrzeuge gehören zur Flotte von Stadt und Stadttöchtern. Die Anschaffung der nächsten Fahrzeuge läuft.

Die Fahrzeugflotte der Stadt Bochum und ihrer Tochtergesellschaften ist imposant. Und mittelfristig sollen alle städtischen Pkw von Elektromotoren angetrieben werden. In diesen Tagen werden 23 weitere E-Mobile bestellt. Die Ausschreibung dafür ist auf den Weg gebracht.

„Unser Ziel ist es, alle PKW im städtischen Fuhrpark ‘e-mobil’ zu machen. Die Stadt und ihre Töchter werden ihre Flotte sukzessive komplett auf Elektro-PKW umstellen“, hatte Oberbürgermeister Thomas Eiskirch (SPD) bereits 2017 gesagt. Seitdem läuft der Umstieg.

20 E-Busse für die Bogestra

Der aktuelle Stand von Stadt und ihren Gesellschaften lautet: 76 E-PKW oder Hybridfahrzeuge sind momentan im Einsatz, darunter auch die Autos des OB und der Bürgermeisterinnen. Weitere 60 PKW werden gerade beschafft. 20 E-Busse der Bogestra werden 2020 ausgeliefert und in Dienst gestellt, die Hälfte davon auf Bochumer Stadtgebiet.

Bochum hat nach einem ersten Bescheid Fördermittel für insgesamt 28 Fahrzeuge mit entsprechender Ladeinfrastruktur mit einem Finanzvolumen von 810.930 Euro bekommen. Der Eigenanteil der Stadt beträgt an dem Kauf zehn Prozent. Die Fahrzeuge sollen bei der Feuerwehr (5), beim Technischen Betrieb (2), bei den Zentralen Diensten (17), beim Amt für Geoinformation, Liegenschaften und Kataster (2) sowie beim Umwelt- und Grünflächenamt (2) eingesetzt werden. Sie ersetzen, so heißt es bei der Stadt, dann Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor.

Neuer Förderantrag

Im Mai dieses Jahres hat die Verwaltung bereits einen weiteren Förderantrag für insgesamt 24 Fahrzeuge plus Ladeinfrastruktur gestellt. Dabei geht es um insgesamt 900.000 Euro. Ob und in welcher Höhe auch diese Beschaffung dieser Fahrzeuge gefördert wird, ist noch ungewiss.

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