Zeltfestival

WAZ-Leser treffen einen stillen Star

Die WAZ-Gewinner Frank Strümpel (li.) und Gitta Tosch lernten Daniel Wirtz beim Zeltfestival persönlich kennen und waren auch beim Konzert dabei.

Die WAZ-Gewinner Frank Strümpel (li.) und Gitta Tosch lernten Daniel Wirtz beim Zeltfestival persönlich kennen und waren auch beim Konzert dabei.

Foto: FUNKE Foto Services

Bochum.  Zwei WAZ-Leser konnten sich doppelt freuen: über eine Freikarte für Daniel Wirtz ebenso wie über ein Treffen mit dem Sänger beim Zeltfestival Ruhr.

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Mit 69 will Gitta Tosch „alles nachholen, was ich so lange verpasst habe“. Dazu gehört: „einmal richtig losrocken!“ Dazu hatte die ehemalige Altenheim-Pflegedienstleiterin am Montagabend reichlich Gelegenheit. Rock’n’Roll statt Rollatoren: Beim Zeltfestival-Konzert von Daniel Wirtz konnte die Rentnerin nicht nur zu Deutschrock vom Feinsten steilgehen, sondern ihren Star auch persönlich kennenlernen.

Das Vox-„Tauschkonzert" mit Xavier Naidoo 2015 hat Daniel Wirtz zu einem massiven Karriereschub verholfen. Seit 2008 solo unterwegs, enterten während der TV-Ausstrahlung binnen einer Woche alle vier Wirtz-Alben die Top 10. „Wahnsinn war das“, erzählt der 40-Jährige, als er im VIP-Festivalzelt mit zwei WAZ-Lesern plaudert. Die junggebliebene Rentnerin Gitta Tosch, die Wirtz bei „Sing meinen Song“ sah und „sofort mochte“, hat das Treffen („Meet & Greet“) samt Eintrittskarte ebenso gewonnen wie Frank Strümpel (41), der ein Fan der ersten Stunde ist: „Wirtz hatte gerade sein erstes Album ,11 Zeugen’ herausgebracht, als ich ihn in der Zeche sah. Seither verfolge ich seinen Werdegang und habe etliche Konzerte besucht. Er hat sich toll entwickelt“, so der Erzieher.

Daniel Wirtz trifft auf WAZ-Leser

Entspannt und zugewandt, ganz der Typ stiller Star, sucht der Frankfurter (abseits der Bühne ohne Kappe) das Gespräch mit den WAZ-Lesern. Berichtet von seiner Angst, durch das „Tauschkonzert“ alte Fans zu verlieren („was zum Glück nicht eintrat“). Grübelt beim Anblick der BossHoss-Kollegen, die mit im Zelt sitzen, ob auch er in einer Casting-Jury wie „The Voice of Germany“ mitwirken würde: „Wenn die so verrückt wären und mich fragen würden: Ich glaube, das könnte passen.“ Und schwärmt von der „Beduinenstadt“ am Kemnader See, von der er von Musikern so viel Gutes gehört habe. „Umso schöner, dass ich jetzt endlich hier spielen darf.“

Und das gleich zweimal. Der Auftritt am Montag im gut gefüllten Stadtwerkezelt war bereits der Zusatztermin. Das Wirtz-Konzert am 4. September ist längst ausverkauft.

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