Prozessauftakt

Wattenscheiderin (16) wegen Tötung ihres Babys vor Gericht

Vor der Jugendstrafkammer muss sich die 16-Jährige verantworten. Der Prozess wird unter dem Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.

Foto: Ingo Otto

Vor der Jugendstrafkammer muss sich die 16-Jährige verantworten. Der Prozess wird unter dem Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Foto: Ingo Otto

Bochum.   Eine 16-Jährige soll ihr Neugeborenes in der Wohnung ihrer Eltern erstickt haben. In der kommenden Woche beginnt der Prozess in Bochum.

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Ein großes Familiendrama wird am kommenden Donnerstag (19.4.) vor der Jugendstrafkammer des Bochumer Landgerichts verhandelt.

Auf der Anklagebank sitzt eine 16-jährige Wattenscheiderin, die ihr Neugeborenes unmittelbar nach der Geburt erstickt haben soll. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr Totschlag vor.

Bekannte über "Whatsapp" informiert

Die Tat ereignete sich laut Anklage in den Abendstunden des 29. August 2017 in der elterlichen Wohnung in einem Mehrfamilienhaus. Das Motiv der Angeklagten für die Tötung soll Angst vor ihrer Familie gewesen sein, vor der sie ihre Schwangerschaft geheim gehalten habe. Das Neugeborene, ein Junge, war gesund und lebensfähig.

Nach der Tat hatte die damals erst 15 Jahre alte Jugendliche zwei Bekannte per „Whatsapp“ darüber informiert haben, was soeben geschehen war.

Der Prozess findet aus Jugendschutzgründen unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. (B.Ki.)

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