Schaden

Wattenscheid: Unitymedia-Kunden eine Woche lang ohne Netz

Der Verteiler, über den die Haushalte ans Kabelglasfasernetz angebunden sind, war wegen einer gekappten Stromleitung vom Netz abgeschnitten.

Der Verteiler, über den die Haushalte ans Kabelglasfasernetz angebunden sind, war wegen einer gekappten Stromleitung vom Netz abgeschnitten.

Foto: JW

Leithe.  Unitymedia-Kunden im Bereich Georg-Schmitz-Straße in Wattenscheid waren eine Woche lang ohne Festnetz, TV und Internet. Sie sind sauer.

Das sorgte vor allem deshalb für reichlich Verdruss, da sich trotz mehrerer Beschwerden bei der Hotline nichts getan habe, beklagte am Montagvormittag ein WAZ-Leser.

Die Lokalredaktion hakte nach. Am Montagnachmittag wurde laut Unitymedia „eine provisorische Stromleitung zum Verteilerkasten an der Georg-Schmitz-Straße gelegt, so dass die 24 Haushalte wieder ans Kabelglasfasernetz angeschlossen sind. Die eigentliche Reparatur steht noch bevor, aber die Kunden können bereits wieder alles nutzen“.

Vodafone erklärte, seit dem 28. Januar eine lokale Störung in einem kleinen Teil seines Kabelglasfasernetzes in Leithe zu haben. Betroffen seien genau 24 Kunden des Vodafone-Unternehmens Unitymedia. „Diese Haushalte auf der Georg-Schmitz-Straße konnten vorübergehend das Kabel-TV nicht empfangen, nicht im Internet surfen und auch nicht im Festnetz telefonieren.“

Verteilerkasten ohne Strom

Die Techniker hätten sofort nach Bekanntwerden der Störung daran gearbeitet, die Ursache zu ermitteln. „Die umfangreichen Messungen ergaben, dass der Verteilerkasten, über den die 24 betroffenen Haushalte an das Kabelglasfasernetz angebunden sind, seit dem 28. Januar vormittags vom Netz abgeschnitten waren. Konkret wurde bei Bauarbeiten, mit denen Vodafone an sich nichts zu tun hatte, ein Starkstromkabel gekappt und dadurch der Verteilerkasten an der Georg-Schmitz-Straße vom Kabelglasfasernetz abgetrennt“, so Pressesprecher Volker Petendorf.

Zur eigentlichen Reparatur seien aufwändige Tiefbauarbeiten notwendig. „Wir bitten die Kunden um Entschuldigung für Unannehmlichkeiten. Uns ist bewusst, dass es hier nicht nur um die Wieder-Anbindung eines Verteilerkastens an das Netz geht, sondern um Kunden, die klare Kommunikationsbedürfnisse haben und den Anschluss an das Kabelglasernetz benötigen.“

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