Kita Bethanien

Wasserschaden im Neubau der Kita soll Ostern behoben sein

So sieht es derzeit noch im Neubau der Kita Bethanien nach dem verheerenden Wasserschaden im vergangenen November aus.

So sieht es derzeit noch im Neubau der Kita Bethanien nach dem verheerenden Wasserschaden im vergangenen November aus.

Foto: Johannes Romann

Gerthe/Rosenberg.   Die Reparaturen laufen auf Hochtouren. Ein handwerklicher Fehler hatte dazu geführt, dass das gesamte Erdgeschoss mit Wasser vollgelaufen war.

Die neue Kita Bethanien der evangelischen Kirchengemeinde soll nun Ostern in Betrieb gehen. Eigentlich war die Eröffnung für Mitte November vorgesehen, doch der große Wasserschaden, der wenige Tage zuvor entdeckt worden war, warf alle Pläne um.

Derzeit laufen die Instandsetzungen auf Hochtouren. Pfarrer Johannes Romann: „Wir sind auf sehr gutem Wege, da alle Beteiligten in der Schadensbehebung versuchen, die sehr umfänglichen Schäden so schnell wie möglich beheben zu lassen und somit auch der Aufnahme des Kita-Betriebes entgegenfiebern.“

Sofort wurde nach dem Leck gesucht und mit den Arbeiten begonnen. Es folgte eine Vielzahl von Begehungen, Gutachten und Gesprächen, Inzwischen steht fest: Der Schaden wurde durch einen handwerklichen Fehler ausgelöst. Ein Rohr für Trinkwasser wurde nicht verpresst, so dass das Wasser auf 500 Quadratmetern verteilt unter alle Isolierungen laufen konnte und das gesamte Untergeschoss in Mitleidenschaft gezogen wurde. Unbemerkt konnte das Wasser über einen längeren Zeitraum unter den Estrich fließen. Das Gebäude musste langwierig trockengelegt werden. Von der Fundamentbodenplatte, die nunmehr im Innern erreicht werden konnte, wird die Kita quasi komplett neu aufgebaut werden müssen, einschließlich aller wesentlichen Installationen der Heizversorgung.

Im Frühjahr sollen die ersten Kinder umziehen

Die Schadenshöhe wurde noch nicht beziffert, liegt laut Romann aber im sechsstelligen Bereich. Ihm ist wichtig: „Wir sind jetzt auf gutem Wege. Alle Gewerke, Versicherungen und Architekturbüros kooperieren, wir konnten einen neuen Bauzeitenplan aufstellen.“

Viele Eltern haben nachgefragt, wann die denn endlich die Neueröffnung sein wird. Im Frühjahr also sollen die Kinder aus ihrem Übergangsquartier der ehemaligen Awo-Kita an der Haydnstraße am Rosenberg zur Lothringer Straße umziehen können – „vorbehaltlich, dass es aus Gründen höherer Gewalt nicht zu erneuten Verschiebungen kommen wird“, hofft der Pfarrer.

Silke Trieschmann-Krieter leitet die Einrichtung. „Wir sind jetzt guter Stimmung. Am Donnerstag haben wir die Eltern informiert, die Kinder werden die gute Nachricht am Montag erfahren. Wäre der Wasserschaden passiert, wenn wir bereits eingezogen wären, hätten wir uns eine neue Übergangslösung suchen müssen, denn es stand bereits eine andere Kita für die Haydnstraße auf dem Plan. Wir hatten Glück, bleiben zu dürfen.“ 75 Kinder werden seit April 2017 am Rosenberg betreut; die neue Kita Bethanien in Gerthe wird Platz für 95 bieten.

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