Glasfasernetz

Vodafone versorgt zwei Gewerbeparks mit schnellem Internet

Bunt und schnell: die Glasfaseranschlüsse.

Bunt und schnell: die Glasfaseranschlüsse.

Foto: Ingo Otto / FUNKE Foto Services

Bochum.  Bochum sieht sich als Gigabit-City – aber es gibt beim schnellen Internet noch unversorgte Flächen. Vodafone rüstet nun zwei Gewerbeparks aus.

Unitymedia hat Bochum gemeinsam mit der Stadt zur Gigabit-City ausgerufen, die Telekom mit dem Ausbau des schnellen Internets in vier Gewerbegebieten begonnen. Nun will auch Vodafone zwei Gewerbegebiete mit Glasfasertechnik ausrüsten.

Möglicherweise noch in diesem Jahr könnten die Arbeiten in den Gewerbeparks Harpener Feld und Mansfeld beginnen – sofern sich genügend Interessenten finden. Insgesamt 215 Unternehmen könnten dort von einem Glasfaseranschluss profitieren und, wie es heißt, „mit bis zu einem Gigabit pro Sekunde an das Internet angeschlossen werden“ – das entspricht der zehnfachen Leistung der bisherigen schnellen Leitungen. Die Telekom hatte Ende 2018 mit dem Ausbau ihrer Angebote begonnen.

Investition in Millionenhöhe

Damit der „mehrere Millionen Euro teure Ausbau“, so Vodafone wirtschaftlich vertretbar sei, müssen mindestens 30 Prozent der erreichbaren Unternehmen einen Glasfaser-Anschluss wählen. Wer sich schnell dafür entscheide, spare Geld beim monatlichen Tarifpreis und beim Verlegen der Glasfaserleitung bis ins Gebäude.

Ende März hatte Vodafone angekündigt, den Glasfaserausbau in vier Gewerbegebieten bzw. auf sieben Flächen anbieten zu wollen. Nun konzentriert sich das Unternehmen zunächst einmal auf zwei Parks. Ein Sprecher kündigt indes an, dass bei entsprechendem Interesse auch der Ausbau an anderer Stelle im Stadtgebiet möglich sei.

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