Volkspark Langendreer

Viele Ideen für den Volkspark Langendreer – aber wenig Geld

 Der Pergola-Garten ist ziemlich heruntergekommen. Er soll erhalten bleiben und saniert werden. Der Plan: Die Mauer wird auf Vordermann gebracht und mit Durchgängen versehen. Ein Wasserbecken soll bleiben. Foto:Susanne Weisser

 Der Pergola-Garten ist ziemlich heruntergekommen. Er soll erhalten bleiben und saniert werden. Der Plan: Die Mauer wird auf Vordermann gebracht und mit Durchgängen versehen. Ein Wasserbecken soll bleiben. Foto:Susanne Weisser

Langendreer.   Der Volkspark Langendreer wird im Zuge der Stadterneuerung aufgehübscht. Das Konzept begeistert Politik wie Verwaltung. Aber das Geld ist knapp.

Auf den ersten Blick wirkt der Volkspark Langendreer zwischen Alte Bahnhofstraße, Dördelstraße und Hohe Eiche ganz ordentlich. Doch beim genaueren Hinsehen merkt man schon, dass die Anlage von 1960 in die Jahre gekommen ist. Genau hingeschaut hat auch Landschaftsarchitektin Susanne Weisser, die im Auftrag der Stadt ein Gutachten erstellt hat, wie der Park aufgehübscht werden kann.

Und was für ein Gutachten. Eines, für das es von Verwaltung und Politik sehr viel Lob gibt. „So etwas Gutes haben wir hier bisher selten vorgelegt bekommen“, sagt Dirk Meyer, Sprecher der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Ost, anerkennend. Dort ist Andrea Baltussen vom Umwelt- und Grünflächenamt zu Gast, um das „Parkentwicklungskonzept“ vorzustellen. Dieses steht auf der Maßnahmenliste des Stadterneuerungsprogramms für Werne und den Alten Bahnhof („W-LAB“).

Laternen entlang der Wege geplant

Nach Einschätzung von Susanne Weisser sollen vor allem die Parkeingänge, die Wege, die Beleuchtung und die Spielplätze verbessert werden. Der Volkspark soll ihrem Konzept zufolge geöffnet, die Zuwegungen besser kenntlich gemacht werden. An vielen Stellen reiche dafür schon ein Rückschnitt, sagt Andrea Baltussen. Das sorge auch für ein höheres Sicherheitsgefühl, „denn der Volkspark ist an einigen Ecken schon sehr dunkel“.

Für mehr Licht sollen zudem Laternen entlang der Wege sorgen. „Doch die Frage wird sein: Können wir das finanzieren?“, sagt Andrea Baltussen mit Blick auf das begrenzte Budget. 800.000 Euro stehen zur Aufwertung des Volksparks bereit – davon müssen sowohl die Planung als auch die Umsetzung bezahlt werden. Nicht gerade viel. „Doch die Lichtsituation muss mitgedacht werden“, stellt Dirk Meyer klar. „Die gehört dazu, dafür muss Geld da sein.“

Urban-Gardening-Gruppe will sich beteiligen

Das fehlt dann womöglich woanders. Vielleicht bei der Aufwertung des Rosengartens. Oder für den heruntergekommenen Pergola-Garten, der bestehen bleiben und saniert werden soll. Die Urban-Gardening-Gruppe will sich Baltussen zufolge an den Arbeiten dort beteiligen.

Die Spielplätze sollen laut Konzept noch mehr auf die unterschiedlichen Altersgruppen der Kinder und Jugendlichen zugeschnitten werden – und dies möglichst in der Nähe des Kinder- und Jugendtreffs „Inpoint“, der am Volkspark gebaut wird.

Öffnung zum Figurentheater

Zum „Entwicklungsgebiet“ Volkspark zählt auch die Wiese an der Hohen Eiche und der sogenannte Park Langendreer auf der Fläche des ehemaligen Friedhofs von St. Marien sowie die Grünfläche an der Einmündung des Maiwegs in die Alte Bahnhofstraße.

Von dem kleinen Park ist eine Öffnung zum Figurentheater-Kolleg denkbar, eventuell auch eine kleine Bühne für Freiluft-Veranstaltungen. Auf der Wiese an der Hohen Eiche ist eine Kita geplant.

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