Kommentar

Vertrauen in den Verein muss neu aufgebaut werden

WAZ-Redaktuer Jürgen Stahl

WAZ-Redaktuer Jürgen Stahl

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Bochum.   Die SG Wattenscheid 09 kämpft ums Überleben. Eine Spendenkampagne droht zu scheitern. Ein Kommentar von WAZ-Redakteur Jürgen Stahl.

Der Tabellenführer kam. Im Dezember gastierte Viktoria Köln an der Lohrheide. Gerade mal 385 Besucher verloren sich im Stadion, davon 100 aus Köln.

Die Mini-Kulissen sind eine Ursache für die Krise, die den Traditionsverein trotz der sportlichen Erfolge in Existenznöte gestürzt hat. Doch nicht die einzige.

Aufsichtsrat ist umstritten

Wer sich im Umfeld der SG 09, im gesamten Bochumer Sport, in der Wirtschaft, bei kundigen Fußballfreunden umhört, stößt immer wieder auf den Namen Oguzhan Can, den umstrittenen Aufsichtsratsvorsitzenden.

Selbst wer es gut meint mit den Schwarz-Weißen (und das ist nicht zuletzt auch der „große“ VfL), selbst wer bereit wäre, einen finanziellen Beitrag für die Rettung zu leisten: Die Zuversicht, den Verein mit der Nothilfe nachhaltig zu sichern, ihm eine verlässliche Perspektive zu bieten, hält sich vielfach in sehr engen Grenzen.

Vertrauen wieder herstellen

Dieses Vertrauen wiederherzustellen, ist die wohl wichtigste Aufgabe der nächsten Zeit. Und die hat nicht nur etwas mit Geld zu tun.

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