Warnstreik

Verdi ruft zu Warnstreiks auf – bald wohl auch in Bochum

Tausende Beschäftigte des Öffentlichen Diensts sind vor im März 2018 im Rahmen eines Warnstreiks in Bochum auf die Straße gegangen.

Tausende Beschäftigte des Öffentlichen Diensts sind vor im März 2018 im Rahmen eines Warnstreiks in Bochum auf die Straße gegangen.

Foto: Uwe Möller / FUNKE Foto Services

Bochum.  Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat zu den ersten Warnstreiks im Öffentlichen Dienstag aufgerufen. Auch Bochum könnte bald betroffen sein.

Unna, Duisburg, Remscheid und Gütersloh. In vier Städten startet die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi am Dienstag (22. September) mit Warnstreiks im öffentlichen Dienst. Auch Bochum könnte bald betroffen sein.

Um ihrer Forderung nach 4,8 Prozent mehr Lohn, mindestens 150 Euro pro Monat, für die 2,3 Millionen Beschäftigten im Öffentlichen Dienst durchsetzen, legen einige Beschäftigte die Arbeit nieder. Am Mittwoch soll auch in Oberhausen an einigen Stellen gestreikt werden. Es der Auftakt der gewerkschaftlichen Aktionen vor der nächsten Tarifrunde im Oktober.

Von ÖPNV bis zu Krankenhäusern

Öffentlicher Nahverkehr, Kitas, Krankenhäuser, Verwaltungen, Sparkassen, Versorgungsunternehmen. Die Palette der potenziellen Streikziele ist lang. In Bochum wird es nach Auskunft von Verdi am Dienstag noch zu keinen Warnstreiks kommen. Allerdings hat die Gewerkschaft durchblicken lassen, dass es nur eine Frage der Zeit, bis auch hier die Auswirkungen der Tarifauseinandersetzung zu spüren sein werden.

Bochum mit seinen zahlreichen Arbeitnehmern im öffentlichen Dienst war in den vergangenen Jahren immer wieder von Warnstreiks betroffen. So gingen etwa im März 2018 mehrere Tausend Beschäftigte auf die Straße.

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