Kampfmittelräumdienst

Verdacht auf Blindgänger in Bochum: Erkundung nächste Woche

Rainer Woitschek vom Kampfmittelräumdienst mit einer entschärften Bombe auf dem Gelände der Ruhr-Universität im Juni letzten Jahres.

Rainer Woitschek vom Kampfmittelräumdienst mit einer entschärften Bombe auf dem Gelände der Ruhr-Universität im Juni letzten Jahres.

Foto: André Hirtz / FUNKE Foto Services

Bochum.  Ab Montag (20.) wird ein Bombenverdachtsfall in Altenbochum erkundet. Die Stelle liegt in der Straße Glockengarten.

Im Bereich der Straße Glockengarten in Altenbochum gibt es den Verdacht auf einen Weltkriegsblindgänger. Wie die Stadt mitteilt, sollen dort ab kommenden Montag, 20. September, Freilegungsarbeiten stattfinden.

Letzte größere Kampfmittel-Einsätze

Immer wieder rückt der Kampfmittelräumdienst aus, um meist durch die Ergebnisse von Luftbildauswertungen oder durch Funde an Baustellen entdeckte Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg zu entschärfen. Zuletzt gab es im Wattenscheider Stadtgarten und davor in Hofstede Entschärfungseinsätze mit entsprechenden Evakuierungsmaßnahmen.

Große Senioreneinrichtung im Glockengarten

Beim aktuellen Fall am Glockengarten soll voraussichtlich am Donnerstag, 23. September, das Ergebnis der Sondierung vorliegen. Ob und in welchem Umfang eine Evakuierung erfolgt, hängt vom Ergebnis der Freilegungsarbeiten ab. Im Haus am Glockengarten befindet eine große städtische Senioreneinrichtung mit 160 Bewohnerinnen und Bewohnern.

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Bochum

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben