Unwetter

Unwetter über Bochumer City: Baum kracht in Außengastronomie

Im Ehrenfeld stürzte ein Baum in eine Außengastronomie. Zum Glück wurde niemand verletzt.

Im Ehrenfeld stürzte ein Baum in eine Außengastronomie. Zum Glück wurde niemand verletzt.

Foto: Feuerwehr Bochum

Bochum.  Ein heftiges Unwetter ging am Nachmittag über der Bochumer City nieder. Erste Bilanz: Es gibt hohe Sachschäden, aber zum Glück keine Verletzten.

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Ein kurzes, aber heftiges Unwetter ging am Montagnachmittag über der Bochumer Innenstadt nieder. Es kam zu erheblichen Sachschäden. „Menschen wurden nicht verletzt“, heißt es in einer ersten Bilanz der Feuerwehr.

Es war kurz vor 17 Uhr, als sich aus buchstäblich heiterem Himmel plötzlich ein Wolkenbruch mit orkanartigen Böen ergoss. Betroffen war offenbar ausschließlich die Innenstadt. „Bei uns in Altenbochum ist es trocken und windstill“, berichtete Ariane Uhlmann auf Facebook. Auch in Wattenscheid herrschte eitel Sonnenschein. Das Zeltfestival am Kemnader See, wo ein schwerer Sturm besonders schlimme Folgen hätte, blieb gleichfalls verschont.

Feuerwehr-Chef: Unwetter bilden sich blitzschnell

Feuerwehr-Chef Simon Heußen wundert das nicht. „Das ist ein neues Phänomen“, sagt er im WAZ-Gespräch. „Die Unwetter bilden sich blitzschnell, ohne Vorankündigung, und gehen lokal extrem beschränkt nieder. Schon wenige hundert Meter weiter passiert nichts.“ Tatsächlich war im Wetterbericht für Bochum nur von „mäßigen Böen“ die Rede.

Diesmal traf es vor allem den Bereich rund um das Schauspielhaus im Ehrenfeld. Neun Einsätze verzeichnete die Feuerwehr dort binnen weniger Minuten. Am Hans-Ehrenberg-Platz krachte ein Baum in eine Außengastronomie. Äste knickten ab und beschädigten parkende Autos. In der Fußgängerzone wurden Mülleimer und Sonnenschirme aus der Verankerung gerissen.

Erste Bilanz: Keine Verletzten zu beklagen

Der Platzregen überflutete kurzzeitig Straßen und Plätze. Nach zehn Minuten war alles vorbei. „Zum Glück sind keine Verletzten zu beklagen“, hieß es am Abend bei Feuerwehr und Polizei. Es sei nicht ausgeschlossen, dass es zu weiteren Unwettern kommt.

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