Verbrechen

Tödlicher Überfall: „MK Hordel“ arbeitet am Wochenende durch

Am Abend nach der Tat (4.2.2019) wurde die Sechs-Brüder-Straße abgesperrt.

Am Abend nach der Tat (4.2.2019) wurde die Sechs-Brüder-Straße abgesperrt.

Foto: Marcel Kusch/dpa

Bochum.   Die 20-köpfige „MK Hordel“ der Kripo macht nach dem tödlichen Überfall in Hordel keine Pause. Auch das komplette Wochenende arbeitet sie durch.

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Die 20-köpfige „Mordkommisson Hordel“ wird auch am Wochenende komplett durcharbeiten, um den brutalen Einbrechern von der Sechs-Brüder-Straße auf die Spur zu kommen. Die Beamten werden am Samstag und am Sonntag weiter Zeugen befragen, Spuren sichern, die mehr als 100 Hinweise von Bürgern abarbeiten. „Eine kriminalpolizeiliche Puzzlearbeit“, sagt Polizeisprecher Volker Schütte.

Aufklärungsquote liegt bei fast 100 Prozent

Die Schichten am Wochenende seien nicht nach acht Stunden beendet. „Das zeichnet einen guten Polizeibeamten aus: hartnäckig bleiben, auch wenn es zunächst schleppend läuft. Aber die Nadel im Heuhaufen haben wir schon sehr häufig gefunden.“ Nicht von ungefähr würden Mordfälle fast zu 100 Prozent aufgeklärt. Am Montag hatten die Täter einen Rentner (68) und seine Lebenspartnerin (71) überfallen. Der Mann starb. (B.Ki.)

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