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Tod der zwei Bochumer Tierpark-Haie bleibt weiter rätselhaft

Einer der jetzt verstorbenen Schwarzspitzen-Riffhaie im Tierpark.

Foto: Ingo Otto

Einer der jetzt verstorbenen Schwarzspitzen-Riffhaie im Tierpark. Foto: Ingo Otto

Bochum.   Noch immer ist unklar, woran die beiden Haie im Tierpark gestorben sind. Sicher ist: die Filteranlage war nicht schuld. Spurensuche geht weiter.

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Die Ursache für den plötzlichen Tod der beiden Schwarzspitzen-Riffhaie und von vier Korallenfischen im Tierpark bleibt weiter ungeklärt. Anders als kurz nach dem Drama am 3. November vom Tierpark mitgeteilt, arbeitete die Filteranlage einwandfrei und war nicht die Ursache.

Bereits am Montag hatte sich das so angedeutet. „Während wir zunächst von einem technischen Defekt ausgingen, konnte mittlerweile die vollständige Funktionalität der Filteranlagen in der betroffenen Nacht bestätigt werden“, sagte gestern Zoodirektor Ralf Slabik. Das hätten eigene und externe Prüfungen ergeben. „Auch im umfangreichen Überwachungs- und Alarmsystem sind keine Fehlfunktionen festgestellt worden.“

Spekulation über Vergiftung

Auch sehr intensive Untersuchungen von Wasserproben waren unauffällig. Nach der Obduktion der veterinärmedizinischen Hochschule Hannover gibt es zwar Vorbefunde, aber auch sie ergaben bisher keinen Hinweis auf die Todesursache. Die Ergebnisse der bakteriologischen und histologischen (Gewebe) Untersuchung erwartet der Zoo frühestens in der nächsten Woche.

Bleibt noch die Frage nach einer möglichen Vergiftung: Die Analysen der Futtermittel, die Überprüfung aller Arbeitsmaterialien, der Wasserproben und der Organgewebe der verstorbenen Fische werden erst in vier bis sechs Wochen abgeschlossen sein. Slabik: „Den Ergebnissen der Expertengutachten können und wollen wir nicht vorgreifen. Alle weiteren Interpretationen bleiben aktuell reine Spekulation.“

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