Schwimmen

Teamgeist führt zum Erfolg

Die Siegermannschaft der Neulingschule: Pokal und Medaillen würden überreicht von Stephan Pack (VB Sprockhövel) und Bezirksbürgermeister Marc Gräf (li.).

Die Siegermannschaft der Neulingschule: Pokal und Medaillen würden überreicht von Stephan Pack (VB Sprockhövel) und Bezirksbürgermeister Marc Gräf (li.).

Foto: DLRG

Linden.   Wettkampf im Südbad: Neulingschule holt den 33. DLRG-Rettungs-Pokal. Kinder können nur gewinnen, wenn sie Hand in Hand arbeiten.

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Sport, Spaß und Teamgeist stehen im Vordergrund, wenn die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Bochum zum Rettungspokalschwimmen ins Südbad bittet. So in dieser Woche: 17 Mannschaften aus 16 Bochumer Grundschulen kamen nach Linden, um sich den Wettkämpfen im Wasser zu stellen. Am Ende setzte sich erneut der Vorjahressieger, die Neulingschule, vor der Astrid-Lindgren-Schule und der Gräfin-Imma-Schule durch.

Doch sei das Ergebnis eher zweitrangig, wie Jens Busse, stellvertretender Bezirksleiter der DLRG Bochum, betont. Denn die recht ungewöhnlichen Prüfungen könnten nur erfolgreich gemeistert werden, wenn die Kinder Hand in Hand zusammenarbeiten. „Hindernisschwimmen, Transportstaffel, T-Shirtschwimmen, Rückenschwimmen ohne Arme und Sechs Minuten-Zeit-Schwimmen sind die Disziplinen, die auf dem Programm stehen“, so Busse. Dabei sei Teamgeist gefragt.

Spaß im Wasser finden

Allein die 25 Meter T-Shirtschwimmen seien schon anstrengend, doch komme die größte Herausforderung beim Wechsel. „Das T-Shirt muss nach jeder Bahn, wie ein Staffelstab, übergeben werden. Im Gegensatz zum Staffelstab klebt das nasse T-Shirt allerdings am Körper. Wenn die Kinder zusammenarbeiten, dann klappt der Wechsel reibungslos.“

Am Beckenrand stehen Eltern, Lehrer und Betreuer, feuern ihre Teams an. „Die Stimmung ist Jahr für Jahr faszinierend“, weiß Bezirksleiter Torsten Kelle. Vor 35 Jahren gegründet, fand der Wettbewerb nun zum 33. Mal statt. „Wir wollen damit einen Anreiz schaffen, auf den Schwimmsport zu setzen“, erklärt Kelle. Denn der werde oftmals wegen mangelnder Badzeiten vernachlässigt. Für den Rettungs-Pokal beginnen die Viertklässler dagegen meist schon zu Schuljahresbeginn mit dem Training, die Lehrer bekommen Tipps an die Hand, was sie dabei anbieten können. Und wer einmal häufiger im Wasser ist, Spaß daran findet, will vielleicht gar nicht mehr ‘raus, so ein Hintergedanke. „Schwimmen kann nämlich mehr sein als nur ein dumpfes Von-links-nach-rechts-Schwimmen,“ findet Jens Busse; das habe auch der Wettbewerb im Südbad gezeigt.

Gab es in den Vorjahren nur fürs Siegerteam einen Pokal und Medaillen für die ersten drei Plätze, konnten diesmal alle Teilnehmer ausgezeichnet werden. Möglich gemacht hat das die Mitgliederstiftung der Volksbank (VB) Sprockhövel. Torsten Kelle: „Schön, dass wir durch diese Zusammenarbeit alle Kinder ehren können. Das wird die Schüler langfristig an ihre tollen Leistungen erinnern.“

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