Kirchentag

Zwei Gemeinden proben für ihren Kirchentagsauftritt

Das Kirchentagsteam der Gemeinden Dahlhausen und Weitmar trainierte die Essensausgabe am „Abend der Begegnung“.

Das Kirchentagsteam der Gemeinden Dahlhausen und Weitmar trainierte die Essensausgabe am „Abend der Begegnung“.

Foto: Foto: Wicho Herrmann

Dahlhausen/Weitmar.  Die beiden Gemeinden Dahlhausen und Weitmar versorgen die Besucher des Kirchentags in Dortmund kulinarisch. Geprobt wird seit Herbst 2018.

20 Helferinnen und Helfer aus den evangelischen Kirchengemeinden Dahlhausen und Weitmar waren beim Probelauf für den gemeinsamen Kirchentagsauftritt mit von der Partie. Beide Gemeinden werden zum Auftakt des Evangelischen Kirchentages am „Abend der Begegnung“ (Mittwoch, 19. Juni) in Dortmund eine Essensausgabe organisieren. Ein siebenköpfiges Team bereitet diese gemeinsame Veranstaltung bereits seit Herbst 2018 vor.

Sie entwickelten auch das eigene Kirchentagsmotto mit: „Ma(h)l-Zeit – Hier gibbet Kniften aufm Brettchen“. Das Angebot ist ruhrgebiets-typisch. Brot, Dipp sowie Gurke und „Wurzel“ (Möhre) serviert auf einem Brettchen heißt die handfeste Umsetzung.

Jeder Handgriff muss sitzen

Die Federführung für den Probelauf der Helfer übernahm Teammitglied Christiane Sittig. „Wir werden in wenigen Stunden insgesamt 600 Essensportionen ausgeben. Da muss jeder Handgriff sitzen“, erklärte sie zur Kirchentagssituation. „Vor allem in den ersten beiden Stunden müssen wir flott sein, da sich dann Schlangen vor den Ständen bilden“, betonte die Presbyterin aus Dahlhausen. Wem diese Anstrengung zuviel ist, kann aus dem Hintergrund nach vorne hin zuarbeiten. Schließlich müssen die Dipp-Portionen vorher abgefüllt und die Brotscheiben auf die Brettchen verteilt werden.

Hygienestandards wichtig

Dem Teammitglied sind auch die Hygienestandards wichtig. Sie fordert alle Mitarbeiter zum ständigen Händewaschen an der dafür vorgesehenen Station auf. Am Ende ist Christiane Sittig zufrieden.

Die Bergbau-Vergangenheit ist präsent: Auf dem Brettchen ist ein „Doppelbock-Förderturm“ eingebrannt, wie er am Bergbaumuseum steht. „Beim Brot spielen wir auf die Kniften an, die die Bergleute früher mit unter Tage nahmen“, erklärt Pfarrer Andreas Menzel.

Brettchen werden verschenkt

„Pommes oder Brötchen mit Currywurst – das war uns zu ideenlos“, ergänzt Matthias Vollgrebe aus dem Vorbereitungsteam. Da auf dem Kirchentag ein Mehrwegsystem zur Müllvermeidung Standard ist, dachte das Team auch daran. Die Brettchen werden den Standbesuchern als Erinnerungsstück mitgegeben. Der Dipp kommt in kleine Eiswaffelgefäße, die essbar sind.

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