Vorsätze

Vereine im Bochumer Süden haben große Ziele für 2018

Das Maibaumpotten hat bei den Brenscheder Bauern Tradition. 2018 steht es wieder auf dem Programm.

Das Maibaumpotten hat bei den Brenscheder Bauern Tradition. 2018 steht es wieder auf dem Programm.

Foto: Joachim Haenisch

Süd.   Brenscheder Bauern wollen Carport fertigstellen. Geschichtskreis plant Tag der offenen Tür. Kanu-Club bemüht sich um Meisterschaften in Dahlhausen.

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Mit vielen guten Vorsätzen starten die Vereine im Bochumer Süden in das neue Jahr. Neben dem regulären Vereinsleben gibt es oft ein oder zwei große Ziele, die 2018 angepackt werden sollen.

Brenscheder Bauern

Bis Mai wollen die Brenscheder Bauern den Bau ihres Carports beenden. „Der Rohbau steht, jetzt müssen wir das Gebäude noch schließen und einrichten“, erzählt Thorben Götz, der erste Vorsitzende. Ist der Innenausbau fertig, dient der Schuppen als Lager unter anderem für den Leiterwagen und den Maibaum. Ein weiteres Highlight wird natürlich das Maibaumpotten am ersten Maiwochenende sein.

Lebens-Rettungs-Gesellschaft

Bei der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft Bochum (DLRG) steht auch 2018 das Thema „Schwimmfähigkeit“ ganz oben auf der Tagesordnung. Das große Ziel ist daher, alle Schwimmbäder in Bochum zu erhalten. „Nur, wenn ausreichend Schwimmbäder in den Stadtteilen zur Verfügung stehen, ist es für die Schulen und Schwimmvereine möglich, eine lokale Schwimmausbildung anzubieten“, so Bezirksleiter Torsten Kelle.

Geschichtskreis Weitmar

Auf dem Vortragsplan des Geschichtskreises Weitmar steht wieder eine Vielzahl an Themen. Einen besonderen Platz nimmt an zwei Abenden am Jahresende das Thema Erster Weltkrieg ein; vor hundert Jahren endeten die Kampfhandlungen. In der Franziskuskirche sind Namen von 240 Gefallenen aus Weitmar aufgelistet, denen der Verein eine Biografie geben und so an sie erinnern wird. Die Liboriusschule ist als Thema insofern interessant, als dass sie während des Ersten Weltkrieg als Lazarett diente. Außerdem feiert der Geschichtskreis vom 13. bis zum 15. April einen Tag der offenen Tür, bei dem sich der Verein der Öffentlichkeit vorstellt. „Unter anderem präsentieren wir Briefmarken und Adressbücher ab dem Jahr 1905“, sagt Bernd-Ulrich Lammers, Leiter des Geschichtskreises.

Linden-Dahlhauser Kanu-Club

Ein ganz großes Ziel hat der Linden-Dahlhauser Kanu-Club (LDKC) in diesem Jahr: Er möchte die Langstreckenmeisterschaften im Stand-Up-Paddling Mitte des Jahres nach Dahlhausen holen. „Die werden zu 90 Prozent bei uns stattfinden“, ist Pressesprecher Manfred Wittmann zuversichtlich. 100 bis 200 Aktive aus ganz Deutschland werden zu dem Event erwartet. Ebenfalls besteht die Chance, die Deutsche Langstreckenmeisterschaften im Drachenboot in Bochum stattfinden zu lassen. Das sei allerdings noch nicht sicher, so Wittmann.

Verein für Heimatforschung Stiepel

Der Stiepeler Verein für Heimatforschung will das Ergänzungsgebäude seines Vereinssitzes Zeche „Pfingstblume“ bis Mitte 2018 fertig stellen. In der Pfingstblume wird der Platz für Vorträge und Ausstellungen eng, deshalb wurde ein zweites Gebäude gebraucht. „Seit Anfang 2017 bauen wir in Eigenarbeit“, sagt Vereinsmitglied Wilhelm Hensing.

Freunde der Stiepeler Dorfkirche

Einem großen Problem stellt sich der Verein der Freunde und Förderer der Stiepeler Dorfkirche. Ihm wird es darum gehen, Nachwuchs zu finden. „Die älteren Mitglieder sterben langsam weg“, so der Vorsitzende Hans-Heinrich Risse. Noch sei genug Geld in der Kasse, um Reparaturen an der Dorfkirche durchzuführen, trotz allem brauche es zeitnah neue Förderer, denen das denkmalgeschützte Gebäude am Herzen liegt.

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