Dahlhausen

Pontonbrücke bleibt Aufregerthema Nummer eins in Dahlhausen

Die Pontonbrücke bleibt das Aufregerthema in Dahlhausen. Während vor Ort die Wiederöffnung der Schwimmbrücke vorangetrieben wird, haben die Bürger viele Verbesserungsvorschläge.

Die Pontonbrücke bleibt das Aufregerthema in Dahlhausen. Während vor Ort die Wiederöffnung der Schwimmbrücke vorangetrieben wird, haben die Bürger viele Verbesserungsvorschläge.

Foto: Ingo Otto

Bochum-Dahlhausen.   Die SPD zeigt auf, was sich in Dahlhausen verändert hat und in Zukunft verändern soll. Die Bürger haben vor allem ein Thema: die Pontonbrücke.

Bei der Bürgerversammlung zeigt der SPD-Ortsverein Dahlhausen gemäß dem Titel der Veranstaltung „Dahlhausen im Wandel“, welche Projekte er in den vergangenen Jahren in die Gänge geleitet hat und wo Akzente im Stadtteil gesetzt wurden. Die Ergebnisse präsentieren verschiedene Kommunalpolitiker der SPD, darunter Bezirksbürgermeister Marc Gräf und Klaus Hemmerling als Ratsmitglied.

Der Otto-Wels-Platz vor dem Bahnhof ist vergrößert worden. Neue Bänke, neue Bäume, neues Pflaster und neue Beleuchtung machen ihn zum „Ausstellungsstück Dahlhausens“, so Hemmerling. Der letzte Abschnitt des Springorum Radwegs soll mehr Touristen in den Ortsteil führen und mit Beleuchtung ausgestattet werden, gerade für Schüler und Lehrer, die im Winter zwischen der Theodor-Körner-Schule und der Matthias-Claudius-Schule in Weitmar hin und her pendeln. Die Lewackerstraße galt lange als Gefahrenstelle für Radfahrer, 2016 erhielt sie nach 25 Jahren einen durchgehenden Rad- und Gehweg. Auch die Asphaltdecke wurde erneuert.

Ziel ist ein Mobilitätskonzept

Aufregerthema Nummer eins bleibt die Pontonbrücke. Anfang Mai soll die Brücke, so hofft Helmut Börger, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins, wieder in Betrieb genommen werden, unter anderem mit neuen Signalanlagen an beiden Seiten der Brücke. Eine Bürgerin hofft, dass mit der baldigen Wiedereröffnung das hohe Verkehrsaufkommen und der lange Rückstau im Ort abnehmen.

Eine andere Bürgerin sieht die Betonpfeiler vor der Brücke kritisch und hätte sich stattdessen andere Alternativen gewünscht. Weitere Bürger kritisieren die Umwandlung der Lewackerstraße in eine Einbahnstraße, die mangelnde Beleuchtung vor dem Bahnhof, die falsche Ausrichtung eines Verkehrsspiegels und nicht behindertengerechtes Pflaster.

Die SPD-Mitglieder möchten den Dahlhauser Bürgern im Rahmen dieser Versammlung die Möglichkeit geben, jetzt ihre Wünsche an die Politik und für den Stadtteil zu äußern. Eine Bürgerin wünscht sich die Instandhaltung der Gehwege, ein weiterer Bürger appelliert an die Dahlhauser, sich am 6. April der stadtweiten Müllsammelaktion anzuschließen.

Die SPD-Politiker wollen in Zukunft vor allem am Mobilitätskonzept in Dahlhausen arbeiten: Das ÖPNV-Angebot, die Rad- und Gehwege sollen verbessert werden. Neue Bäume sollen gepflanzt werden, auch um „dem Wunsch der Jugend nach einem besseren Klima nachzukommen“, so Börger.

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