Sanierung

Für Sanierung der Spazierwege im Südwesten fehlt es an Geld

Viele Wege in Bochum befinden sich in unzureichendem Zustand.

Foto: Heinz-Werner Rieck

Viele Wege in Bochum befinden sich in unzureichendem Zustand. Foto: Heinz-Werner Rieck

Südwest.   164 000 Euro stellt der Bezirk Südwest für die Aufbereitung der Pfade in Grünanlagen bereit. Benötigt wird deutlich mehr. Auch an Personal.

Viele Spazierwege in Grünanlagen im Bochumer Südwesten haben unter den Starkregen der letzten Wochen gelitten, auch, so die Stadtverwaltung, unter starker Frequentierung. Die Bezirksvertretung hat eigene Mittel in Höhe von insgesamt 164 000 Euro bereitgestellt, um die Wege zu sanieren.

Bei einigen, so stellt die Verwaltung fest, fehlt die Deckschicht, andere sind stark verschlammt oder es fehlt bereits die Tragschicht. Oft haben sich Schlaglöcher gebildet, viele sind nur noch eingeschränkt nutzbar. 45 000 Euro sind noch übrig, deshalb muss das Gremium sich aus der Reihe der Wege, die allesamt in schlechtem Zustand sind, einen oder zwei herauspicken; für den Rest könnten im nächsten Jahr Mittel zur Verfügung gestellt werden.

56 000 Euro allein für eine Grundinstandsetzung

Betroffen sind die Grünanlage Dürertal auf Höhe der Kleingärten; hier kostete die Grundinstandsetzung allein schon 56 000 Euro. Diese Wege sind derart kaputt, dass sie, so erklärte Imke Poeschel vom Grünflächenamt, kurz vor der Sperrung stehen. Ebenfalls im Dürertal, Höhe Sportplatz, muss eine Asphaltdecke auf der Gefällestrecke erstellt werden; Kosten: 30 000 Euro. Weitere 18 000 Euro sind dort, diesmal am Kinderspielplatz, für die Wege notwendig.

Im Wiesental, vom Spielplatz Cranachstraße bis zum Blau-Weiß-Areal, ist ebenfalls eine Grundsanierung für 40 000 Euro fällig. Der Durchgangsweg am Bolzplatz Lange Malterse bis zur Knoopstraße kostete 10 000 Euro. Und schließlich muss auch die Wegfläche in der Grünanlage Ruhrauen in Dahlhausen saniert werden (10 000 Euro).

Personalmangel macht Probleme

Für alle diese Maßnahmen fehlt beim Grünflächenamt Geld, und im Technischen Betrieb gibt’s kein Personal. Poeschel: „Zurzeit haben wir nur noch fünf Leute.“ Nun will der Bezirk mit dem Ältestenrat eine kleine Rundfahrt starten, um zu sehen, welche Grünfläche am dringendsten saniert werden muss. Saniert werden müssen aber auch die Kinderspielplätze. Für den Bezkirk Südwest stehen dazu 56 900 Euro zur Verfügung, die die Stadt im nächsten Jahr ausgeben will. Mit dem Geld sollen vier Spielplätze aufgewertet werden. Im Schlosspark sollen für 34 000 Euro neue Spielgeräte für Kleinkinder angeschafft werden. Am Josephschacht wird eine neue Rutsche anstatt des maroden Spielhauses installiert; Kosten: 7300 Euro.

Der Bolzplatz im Dürertal bekommt für 6000 Euro neue Tore; ebenso wie der Platz an der Lange Malterse (9600 Euro), der zusätzlich seitlich eingezäunt wird.

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