Billard

Billardclub Krüzkämper bezieht neues Domizil in Linden

Freuen sich über ihr neues Domizil: (von links) Dirk Niemann, Manfred Pasch, Horst Nawels und Anja Pelmer

Foto: Eberhard Franken

Freuen sich über ihr neues Domizil: (von links) Dirk Niemann, Manfred Pasch, Horst Nawels und Anja Pelmer Foto: Eberhard Franken

Linden.   BC Krüzkämper kommt bei den Fußballern der SG Linden-Dahlhausen unter. Vorstand freut sich über neue Perspektive durch den zentralen Standort.

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Der offizielle Startschuss für den Neubeginn fiel zwar erst dieser Tage, aber die neue Heimat ins Herz geschlossen haben die Mitglieder des Billardclubs Krüzkämper schon seit einigen Wochen. „Wir sind bereits am 14. Oktober mit Sack und Pack umgezogen“, stellt Vorsitzender Dirk Niemann fest. „Und alle sind glücklich.“ Seither lautet die neue Adresse „Lewackerstraße 4“: im Schatten des Fußballplatzes der SG Linden-Dahlhausen und der Sparkasse an der Ecke.

Gegründet im Jahr 1960, seit 1962 in der Gaststätte Höfgen am Krüzweg 18 ansässig, dort zunächst vor der Theke, dann im Saal. Und schließlich im Keller, weil man nur dort – wenn auch mit Einschränkungen – die erforderlichen zwei kleinen Billardtische stellen konnte. „Das extrem kurze Queue, das wir dort im Turnierbetrieb aus Platzmangel unbedingt brauchten“, sagt Schriftführer Manfred Pasch lachend, „behalten wir als Erinnerung an alte Zeiten.“

Mit Georg Koller, dem Billardfachbetrieb aus Monheim, ging es (gefühlt) aus dem Keller in die Zukunft. Es gab Millimeterarbeit mit den wegen der massiven Schieferplatte schweren und sperrigen Billard-Tischen. „An der alten Adresse“, so Sportwart Horst Nawels, „hatten wir keine Perspektive mehr.“ Jetzt sei man „mitten im Zentrum, mitten im Leben“, fügt der zweite Sportwart Ralf Adam an. Das kostet uns zwar nun 16 statt 9 Euro Monatsbeitrag, aber „das haben alle unsere Mitglieder direkt bei der ersten Versammlung mitgetragen und genau so entschieden“, stellt Dirk Niemann fest.

Sie haben alle mitgezogen und beim Umzug begeistert mitgemischt. Eduard Czerwinski, immerhin schon 80 Jahre alt, musste beim Schleppen massiv gebremst werden. „So etwas Schweres darfst du nicht tragen“, hieß es. Mit enorm viel Elan geholfen hat er dennoch. Genauso wie das „ewige Talent“ Rolf Bock; Manfred Pasch und Anja Pelmer, die am Tag des Pressetermins den Saal füllen.

„Vor drei Jahren hat meine Tochter hier ihren Polterabend gefeiert“, erinnert sich Dirk Niemann, „und ich habe damals schon gedacht: Das wäre ein idealer Billard-Saal für uns.“ Dass es nun geklappt hat mit dem neuen Vereinsheim, mit der SG Linden-Dahlhausen als Vermieter, freut offenkundig wirklich alle. Eine Fusion, wie sie vor vielen Jahren der BC „Unter Uns“ Langendreer mit dem TuS Kaltehardt in Langendreer unter Dach und Fach brachte, war für die Krüzkämper allerdings keine Option. Sie nennen sich, als Abteilung der SG, nun „BC Krüzkämper in der SG Linden-Dahlhausen“. Ein sperriger Name, über den noch mancher zungentechnisch stolpern, an den man sich aber gewöhnen wird. Dass in einem Nebenraum noch reichlich Platz für Erweiterungen ist, ist übrigens ein zusätzliche Option für die Zukunft.

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