Immobilien

Baugebiet „Seven Stones“ nimmt langsam Formen an

Das Areal „Seven Stones“ an der Universitätsstraße liegt schon lange brach, die einst dort ansässige Aral-Tankstelle wurde 2015 abgerissen. Jetzt soll das Gelände nach Vorstellung des Investors neu belebt werden.

Foto: Hans Blossey

Das Areal „Seven Stones“ an der Universitätsstraße liegt schon lange brach, die einst dort ansässige Aral-Tankstelle wurde 2015 abgerissen. Jetzt soll das Gelände nach Vorstellung des Investors neu belebt werden.

Wiemelhausen.   Nach jahrelanger Planung sollen auf dem Gelände an der Unistraße Wohnungen und Gewerbe entstehen. Stadt plant Bau der Zufahrtsstraßen.

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Seit vielen Jahren herrscht Stillstand auf dem riesigen „Seven Stones“-Areal an der Universitätsstraße. Statt Bagger und Baumaschinen trifft man hier höchstens ein paar Hasen, die über das 10 000 Quadratmeter große, leer stehende Gelände hoppeln.

Doch jetzt scheint tatsächlich wieder Bewegung in die Pläne zu kommen, auf dem Gebiet unweit des Nordhausenrings Wohnungen und Gewerbe anzusiedeln. Die Mitglieder der Bezirksvertretung Süd gaben bei ihrer Sitzung am Dienstagnachmittag in eigener Entscheidungsbefugnis grünes Licht, um die Planungen zum Bau einer Ringstraße als Haupterschließung auf dem Gelände voran zu treiben. Die Gesamtkosten dieser Straßen- und Kanalbaumaßnahmen belaufen sich auf etwa 1,8 Millionen Euro und sollen allein vom Investor getragen werden.

Bekanntlich plant die Kappel Grundstücks- und Vermarktungsgesellschaft gemeinsam mit dem Architekturbüro Peinelt & Partner schon seit einigen Jahren, das brach liegende Gelände des ehemaligen Steinbruchs „Imberg“ baulich zu erschließen. „Die Pläne dafür sind schon älter, denn es gab immer wieder Schwierigkeiten bei der Vermarktung“, sagt Arno Kräber vom Tiefbauamt. „Da ist viel für den Papierkorb geplant worden.“

Gelände soll zweigeteilt werden

Fest stehe bislang nur, dass das Gelände zweigeteilt werden soll. Während im nördlichen Teil klimafreundliche Wohnungen und Appartements für Familien und auch für Studenten entstehen sollen, soll der südliche Teil vornehmlich gewerblich genutzt werden.

Entsprechend unterteilt sich der Straßenbau: Im südlichen Teil des Geländes soll eine öffentliche Ringstraße mit sechs Metern Breite, beidseitigen Fußwegen und einem Parkstreifen entstehen. Der nördliche Teil hingegen soll zur Privatstraße erklärt und keine öffentliche Verkehrsfläche werden. „Fußgänger und Fahrräder dürfen die Straße passieren, damit der Anschluss an den dahinter liegenden Park nahe der Friedrich-Harkort-Straße gewährleistet bleibt“, sagt Krämer. Die Erschließung des kompletten Baugebiets soll über die Universitätsstraße erfolgen.

„Klimaschutzsiedlung“ mit Ein- und Mehrfamilienhäusern

Wie viele Häuser in der sogenannten „Klimaschutzsiedlung“ entstehen sollen, sei derzeit noch unklar. „Werden dies Ein- oder Mehrfamilienhäuser sein?“, erkundigt sich Bezirksbürgermeister Helmut Breitkopf (SPD). Auch dies sei laut Verwaltung bislang noch nicht genau bekannt. „Wir gehen davon aus, dass vor allem Mehrfamilienhäuser dabei sein werden“, so Krämer.

Zur Realisierung dieses Vorhabens gibt es einen Erschließungsvertrag zwischen der Stadt und der Kappel Grundstücks- und Vermarktungsgesellschaft, der laut Verwaltung innerhalb der nächsten Wochen auf den Weg gebracht werden soll.

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