Anzeige
Ampelmännchen

Stadt Bochum will über Ampelmännchen mit Lokalbezug beraten

Duisburg hat sie schon: die Bergmann-Ampel. Auch in Bochum soll nun noch einmal über Ampelmännchen mit einem lokalen Bezug beraten werden.

Foto: dpa

Bochum.   NRW-Verkehrsminister Wüst hat den Weg für neue Ampelmännchen in den Städten freigemacht. Auch in Bochum soll das Thema wieder diskutiert werden.

Anzeige

Die Ampelmännchen mit Lokalkolorit sind wieder im Rennen: Nachdem NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) Anfang der Woche klargestellt hat, dass Städte grundsätzlich Ampelmännchen mit lokalem Bezug verwenden dürfen, ist das Thema auch in Bochum auf die städtische Agenda zurückgekehrt.

„Wir werden uns in den nächsten Wochen intensiv damit auseinandersetzen“, sagte Stadtsprecher Thomas Sprenger auf WAZ-Anfrage. Natürlich müsse zuerst der Verwaltungsvorstand grundsätzlich über die Idee beraten. Entscheide der positiv, könne man über mögliche Motive und sinnvolle Standorte sprechen.

Hürde für Ampelmännchen ist deutlich kleiner geworden

Im Oktober hatte Duisburg die weltweit erste „Bergmännchen-Ampel“ eingeführt. Daraufhin waren auch in Bochum Wünsche nach Ampelmännchen mit Lokalkolorit laut geworden, die von der Stadt jedoch mit Hinweis auf die rechtlichen Rahmenbedingungen abgelehnt worden waren: Die stilisierten Figuren seien „keine zugelassenen Zeichen im Sinne der Straßenverkehrsordnung“ hieß es; die Stadt hätte demnach die Haftung für etwaige Unfallfolgen übernehmen müssen. Dazu allerdings wollte man sich nicht bereit erklären.

In der Klarstellung des Verkehrsministers ist nunmehr aber nur die Rede davon, dass durch die abweichende Gestaltung keine Gefährdung von Verkehrsteilnehmern verursacht werden dürfe.

Die Hürde für neue Ampelmännchen ist dadurch deutlich kleiner geworden. „Uns ist klar, dass wir da Handlungsoptionen haben“, so Sprenger, und die wolle man nach Möglichkeit nun auch nutzen.

Leserkommentare (3) Kommentar schreiben