Stadtjubiläum

Stadt Bochum plant attraktive Feier zum 700. Geburtstag

Oberbürgermeister Thomas Eiskirch (SPD) zeigt einen der extra für das Stadtjubiläum angefertigten Stempel.

Oberbürgermeister Thomas Eiskirch (SPD) zeigt einen der extra für das Stadtjubiläum angefertigten Stempel.

Foto: Gero Helm / FUNKE Foto Services

Bochum.  Das Bochumer Stadtjubiläum wird 2021 mit einer Festwoche und Veranstaltungen gefeiert. Viele Menschen sollen sich daran beteiligen können.

Nachdem vor gut drei Monaten bekannt geworden ist, dass die Stadt Bochum das Jahr 2021 in ein Festjahr zur Feier des 700. Geburtstages verwandeln möchte, gibt es jetzt weitere Einzelheiten. Mittlerweile kümmern sich bei der Stadt und bei Bochum Marketing ein gutes Dutzend Menschen um die Organisation der Veranstaltung. Aktuell werden Vereine, Firmen und Organisatoren angesprochen, damit sie sich auf die eine oder andere Weise an den verschiedenen Festivitäten beteiligen.

Für Bo-Marketing-Geschäftsführer Mario Schiefelbein ist klar, dass dieses Jubiläum vor allem nach innen, in die Stadt hinein, wirkt. „Wir wollen damit den Stolz auf die eigene Stadt stärken.“ Auf vielfältige Weise wird das mit der Festwoche geschehen, die am Dienstag, dem 8. Juni 2021, beginnen soll. Es folgen ein Mittelalterfest, natürlich auf Burg Blankenstein, und weitere Veranstaltungen.

Denn an diesem Tag vor genau 700 Jahren verlieh Graf Engelbert II. Bochum die erweiterten Marktrechte auf der Burg Blankenstein. Dabei räumt die Stadt unumwunden ein, dass es sich bei diesem Datum keineswegs um die Verleihung der Stadtrechte handelt, sondern, dass das Datum sozusagen „gegriffen“ sei. Es gab in der Vergangenheit immer wieder Streits zwischen Historikern, was denn das passende Ereignis sei. Vor 50 Jahren schließlich entschloss man sich, den 650. Geburtstag groß zu feiern.

Jubiläum soll Identität stiften

Jetzt geht es den Verantwortlichen darum, dieses Identität stiftende Jubiläum breit zu vermarkten. Eigens wurde dazu ein Logo kreiert. Es stellt die Zahl 700 dar, wobei eine Null durch einen symbolischen Luftballon dargestellt wird. Oberbürgermeister Thomas Eiskirch gefiel diese Symbolik besonders: „Das passt gut zu unserer Stadt, denn bei uns geht es nach oben.“

Organisatoren oder Gruppen, die sich auf bis zu 700 angedachten Veranstaltungen, die über das Jahr verteilt sind, engagieren, sollen mit diesem Logo werben dürfen. Nach dem Auftakt im Musikforum, der mit Prominenz und 700 ausgelosten Gästen in Form einer rund zweistündigen Show gedacht ist, sind weitere Attraktionen geplant. Dabei dient die Zahl 700 als Dreh- und Angelpunkt: 700 Bochumerinnen und Bochumer schreiben eine Art Fortsetzungsgeschichte, 700 Flaggen werden verteilt und mit Hilfe einer „Jubiläums-App“ können die Menschen 700 Punkte sammeln. Mario Schiefelbein verspricht: „Wer die 700 Punkte eingesammelt hat, nimmt an einer Verlosung mit attraktiven Preisen teil.“

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