Autofahrer

Stadt Bochum: Geisterfahrer gefährden Pontonbrücken-Betrieb

Auf die Brücke und von ihr herunter darf man nur nach links abbiegen.

Auf die Brücke und von ihr herunter darf man nur nach links abbiegen.

Foto: Gero Helm

Bochum/Hattingen/Essen.   Die Stadt Bochum weist auf Probleme an der versuchsweise geöffneten Pontonbrücke hin. Zu den Schwierigkeiten komme es wegen Geisterfahrern.

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An der Pontonbrücke in Bochum-Dahlhausen kommt es zu Problemen – wegen Geisterfahrern.

Erst vor kurzem hatte die Stadt Bochum im Schulterschluss mit Hattingen und Essen die Schwimmbrücke wieder versuchsweise geöffnet. Dafür hat sie die Verkehrsführung neu geregelt. Erfreulich: Die veränderte Schleppkurve und neuen Einengungen halten schwere Lkw davon ab, die nur für Kfz bis 3,5 Tonnen ausgelegte Brücke zu befahren.

Geisterfahrer drängeln in den Gegenverkehr

Jedoch ignorieren einige Autofahrer aus Richtung Dahlhausen die neue Einbahnstraßenregelung auf der Lewackerstraße – sie durchfahren die klare Sperrung und drängeln sich als Geisterfahrer in den überraschten Gegenverkehr aus Linden. „Damit gefährden Autofahrer den aktuellen Testbetrieb der Brücke und die weitere Nutzung der beliebten Verbindung über die Ruhr“, so die Stadt Bochum.

Derzeit dürfen nur Autofahrer, die aus Linden kommen, links auf die 90 Meter lange Brücke einbiegen. Damit sie dabei nicht dem Verkehr aus Hattingen und Essen begegnen, regeln Ampeln das wechselseitige Befahren der Brücke – zusätzlich überwacht von einer Wärmebildkamera.

„Die Autofahrer, die aus Dahlhausen kommen, können die Ampelphasen gar nicht sehen“, sagt Susanne Düwel, kommissarische Leiterin des Tiefbauamts. „Sie drängeln sich einfach in den Gegenverkehr und können damit einen gefährlichen Rückstau auf der Brücke auslösen.“ Die Polizei: „Wir haben das im Blick und verhängen Verwarngelder.“

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