„Gerthe-West“

Stadt Bochum bündelt Infos zum Wohnprojekt „Gerthe-West“

Das Interesse am Wohnprojekt „Gerthe-West“ im Bochumer Nord ist nach wie vor groß. Hier ein Foto von einem Info-Spaziergang durchs Plangebiet im Sommer.

Das Interesse am Wohnprojekt „Gerthe-West“ im Bochumer Nord ist nach wie vor groß. Hier ein Foto von einem Info-Spaziergang durchs Plangebiet im Sommer.

Foto: Uli Kolmann / WAZ

Bochum-Nord.  Die Stadt Bochum hat ihre Internetseite zum umstrittenen Wohnprojekt „Gerthe-West“ überarbeitet. Info-Abende sollen aber weiterhin stattfinden.

Die Corona-Pandemie verhindert neben Veranstaltungen wie Volksfesten oder Konzerten derzeit auch Treffen zu Bürgerinformation über und -beteiligung an geplanten städtischen Projekten. So musste Ende März auch ein Bürgertreffen zum geplanten Wohnprojekt „Gerthe-West“ abgesagt werden. Um dennoch so viel Transparenz und Nachvollziehbarkeit über den aktuellen Stand der Planungen zu gewährleisten, geht Anfang Juni die überarbeitete Projekt-Website der Stadt Bochum zu „Gerthe-West“ auf „www.bochum.de/Aktuelles-zu-Gerthe-West“ online.

Dort finden sich laut Stadtverwaltung unter anderem Informationen zum Entwicklungsgebiet, zur Rahmenplanung und zu dem geplanten Beteiligungsprozess. „Auch die bislang noch nicht vorliegenden Ergebnisse der Status-Quo-Analysen der Fachgutachter werden auf der Website frühzeitig vor der Auftaktveranstaltung veröffentlicht und den Bürgerinnen und Bürgern auf diesem Wege zugänglich gemacht“, heißt es aus dem Rathaus.

Stadt Bochum: Beteiligungskonzept wird gerade aktualisiert

Die Stadtverwaltung, ihr treuhänderischer Entwicklungsträger NRW.Urban und das beauftragte Moderationsbüro „plan-lokal“ erarbeiten eigenen Angaben zufolge derzeit ein aktualisiertes Beteiligungskonzept und suchen bereits nach einem möglichen Ersatztermin für die ausgefallene Auftaktwerkstatt. In jedem Fall soll laut Stadt „die Beteiligungsqualität des Gesamtverfahrens den bisher eingeschlagenen Pfad nicht verlassen“. Die Auftaktwerkstatt werde, wenn die Pandemie-Regeln es wieder zulassen, dann erneut ein zentraler Baustein in der kontinuierlichen Bürgerbeteiligung zum Projekt sein.

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