Sportplatz

Stadt Bochum baut den nächsten Kunstrasen – in Wiemelhausen

Der Sportplatz von DJK Teutonia Ehrenfeld an der Wohlfahrtstraße in Bochum-Wiemelhausen bekommt auch einen Kunstrasen.

Der Sportplatz von DJK Teutonia Ehrenfeld an der Wohlfahrtstraße in Bochum-Wiemelhausen bekommt auch einen Kunstrasen.

Foto: Gero Helm / FUNKE Foto Services

Bochum-Wiemelhausen.  Fast wie am Fließband werden in Bochum derzeit Kunstrasenplätze gebaut. Der nächste wird nun in Wiemelhausen in Angriff genommen. Für viel Geld.

Für Fußballer auf Amateurebene werden die Voraussetzungen in Bochum immer besser. Nach und nach rüstet die Stadt Bochum ihre Sportanlagen in moderne Sportstätten mit Kunstrasenplätze um – fast wie am Fließband. Der Platz am Lohring ist fertig, das Sportzentrum Westenfeld, der Platz am Hustadtring und bald auch die Bezirkssportanlage in Laer. Als nächstes ist ein Sportplatz in Wiemelhausen an der Reihe.

Und das ist eine gute Nachricht für die Fußballer von Teutonia Ehrenfeld: Der Sportplatz an der Wohlfahrtstraße in Bochum-Wiemelhausen wird für viel Geld saniert. 1,14 Millionen Euro nimmt die Stadt Bochum in die Hand, um dort einen modernen Kunstrasen zu bauen – inklusive Flutlichtanlage.

Auf der Sportanlage befindet sich derzeit ein Platz aus Naturrasen und ein Kleinspielfeld mit Aschebelag. Dieses ist mit einer Trainingsbeleuchtung ausgestattet. Die Platzanlage soll in einen Kunstrasenplatz mit Spielfeldbeleuchtung umgebaut werden, um die Nutzungskapazität zu erhöhen. Im Rahmen der Baumaßnahme werden die beiden Spielfelder zusammengelegt und innerhalb der bestehenden Sportanlage in nördliche Richtung verschoben.

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Im Vorfeld muss der Untergrund auf bergbaubedingte Hohlräume untersucht werden. Muss verfüllt werden, um die Standfestigkeit zu garantieren, würden die errechneten Kosten noch einmal steigen. Noch in diesem Jahr will die Stadt die Baumaßnahme ausschreiben. „Es soll aber keine Winterbaustelle werden“, sagt Sportamtsleiter Achim Paas. „Wir wollen daher im Frühjahr beginnen und noch 2021 abschließen.“ Das politische Okay dafür gab es am Dienstag von der Bezirksvertretung Bochum-Süd.

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