Pontonbrücke

SPD und Grüne fordern neue Lösung für die Pontonbrücke

Die Pontonbrücke in Bochum-Dahlhausen ist seit Februar nach einem missglückten Fahrversuch gesperrt.

Foto: Ingo Otto

Die Pontonbrücke in Bochum-Dahlhausen ist seit Februar nach einem missglückten Fahrversuch gesperrt. Foto: Ingo Otto

Bochum.   Nach Sperrung für Autos: SPD und Grüne fordern, dass der Einsatz von Schrankenwärtern und Blitzern an der Bochumer Pontonbrücke neu geprüft wird.

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Die Pontonbrücke zwischen dem Lewacker und Burgaltendorf soll wieder für den Auto-Verkehr geöffnet werden. SPD und Grüne fordern die Verwaltung auf, auch unkonventionelle Lösungen in Betracht zu ziehen, so SPD-Ratsmitglied Klaus Hemmerling: „Der Verkehrsversuch ist nicht geglückt. Das Thema ist damit noch nicht am Ende. Jetzt ist es an der Zeit, um die Ecke zu denken.

Deshalb schlagen wir vor, dass künftig Schrankenwärterinnen und -wärter an der Brücke dafür sorgen, dass da niemand mehr aus der Reihe tanzt. Starenkästen, wo es geht. Ampeln, die bei Rot die Sekunden herunterzählen.“

Forderung: Vorschläge erneut durchgehen

„Ich glaube, dass die Autofahrerinnen und Autofahrer genauso wie die Radfahrerinnen und Radfahrer eher bereit sind zu warten, wenn ihnen besser erklärt wird, warum sie warten müssen und wie lange“, erklärt Hemmerling. Sebastian Pewny von den Grünen regt außerdem an, sich die Vorschläge aus der Bürgerschaft noch einmal detailliert anzusehen:

„Wir fordern deshalb die Verwaltung auf, dem Ausschuss für Infrastruktur und Mobilität die Anregungen und die damalige Bewertung durch das Gutachterbüro vorzulegen. Wenn die vermeintlich beste Lösung nicht funktioniert, entpuppt sich vielleicht die zweitbeste Lösung als praktikabel“, kalkuliert Pewny mit Alternativen.

SPD und Grüne rechnen nicht damit, dass in absehbarer Zeit an Ort und Stelle eine neue Brücke gebaut werden kann. Das Verkehrsaufkommen seit insgesamt zu gering und die Finanzierung ungewiss. Die Pontonbrücke selbst könne noch jahrelang genutzt werden, solange keine Lkw darüber fahren würden.

Antrag zu Sitzung des Ausschusses wird vorbereitet

Ein anderer Aspekt im Zusammenhang mit Tourismus, Naherholung und Ruhrtal-Radweg könnte vielleicht mittelfristig eine Brücke nur für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer sein. Auch das solle geprüft werden.

Zur Sitzung des Ausschusses für Infrastruktur und Mobilität am 10. April legen SPD und Grüne einen entsprechenden Antrag vor.

Der Fahrversuch mit probeweiser Öffnung der Brücke begann im Oktober und wurde im Februar wieder eingestellt.

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