Stadtgestaltung

SPD lehnt Vorstoß der CDU zum Engelbert-Denkmal ab

Die Figur des Grafen Engelbert steht noch an der Kortumstraße/Brüderstraße.

Die Figur des Grafen Engelbert steht noch an der Kortumstraße/Brüderstraße.

Foto: Ingo Otto / FUNKE Foto Services

Bochum.  Die Sozialdemokraten bestehen auf dem vorgeschlagenen Standort der Bronze-Figur vor der Propstei. Die Entscheidung fällt am 12. November.

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Wenig Aussicht auf Erfolg hat der Antrag der CDU, das Engelbert-Denkmal vom Bermudadreieck auf den Platz am Gerberviertel zu versetzen. Wie berichtet, soll der Vorstoß am Dienstag, 12. November, im Ausschuss für Infrastruktur und Mobilität erfolgen.

Die SPD zeigt sich darüber „verwundert“. „Die CDU schlägt vor, das Denkmal nicht wie verabredet auf dem Platz Brückstraße/Große Beckstraße vor die eindrucksvolle Kulisse der Propsteikirche zu versetzen. Damit wird sie sich selbst untreu“, sagt Hans Hanke, kulturpolitischer Sprecher der SPD. Auch sei dieser Platz „gänzlich unstrukturiert“ und müsse noch Jahre auf einen städtebaulich wertschätzenden Umbau warten, so Hanke weiter.

Plötzlicher Sinneswandel

Geht es nach der Stadtverwaltung, wird das Denkmal vor die Mauer der Propstei umziehen. Hanke: „Die Idee hat die Verwaltung nicht aus der Luft gegriffen. Nach vorherigen Diskussionen um einen neuen Standort hat sich eine Gruppe aus Maischützen, Verwaltung, Grüne, SPD und eben auch der CDU zweimal getroffen und gemeinsam die aktuelle Lösung erarbeitet.“ Der plötzliche Sinneswandel der Christdemokraten sei nicht nachvollziehbar.

Da SPD und Grüne im Infrastruktur-Ausschuss die Mehrheit haben, dürfte der CDU-Vorstoß ins Leere laufen.

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