Senioren-Beratung

Senioren-Beratung des DRK in Bochum-Weitmar ist umgezogen

Die Leiterin der DRK-Alzheimerhilfe, Martina Struensee, vor dem Eingang zu den neuen Räumen der Beratungsstelle für Senioren an der Holtbrügge in Weitmar.

Die Leiterin der DRK-Alzheimerhilfe, Martina Struensee, vor dem Eingang zu den neuen Räumen der Beratungsstelle für Senioren an der Holtbrügge in Weitmar.

Foto: Gero Helm / FUNKE Foto Services

Bochum-Weitmar.  Senioren-Beratung und Alzheimerhilfe des DRK in Weitmar haben neue Räume bezogen. Das geplante Bürger-Café lässt aber weiter auf sich warten.

Die Wände sind noch etwas kahl, ein paar Blumen und Deko fehlen vielleicht noch. Doch das Wichtigste funktioniert: die Technik. Bis sich die Mitarbeiter der Senioren-Beratung und Alzheimerhilfe des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in den neuen Räumen endgültig eingerichtet haben, dauert es wahrscheinlich noch ein paar Tage, dafür sind sie jedoch gut erreichbar. Per E-Mail über den Computer, vor allem aber telefonisch.

Bürgern die Angebote näherbringen

Noch schöner wäre es für Leiterin Martina Struensee und ihre Kolleginnen Bettina Marx und Mary Wangechi-Krenz, wenn auch die Laufkundschaft zunehme. Dabei soll ein Tag der offenen Tür helfen, der am kommenden Dienstag (12.) in der Zeit von 15 bis 18 Uhr stattfindet. „Dann wollen wir den Bürgern unsere Räume, aber auch unsere Arbeit und unsere Angebote vorstellen“, sagt Struensee.

Weit entfernt vom bisherigen Standort ist die neue Senioren-Beratung und Alzheimerhilfe nicht – vielleicht 20 Meter. Die Adresse ist dieselbe geblieben: das DRK-Zentrum an der Holtbrügge 6-8. Man ist bloß über die Zufahrt von der Geschäftsstelle ins „Haus der Generationen“ gezogen. Ein paar Schritte, die aber große Wirkung zeigen.

Mehr Platz für Beratung

Denn in den neuen Räumen gibt es mehr Platz für Beratung: zwei Büros und ein Beratungszimmer, u.a. für den Angehörigengesprächskreis. „Vorher mussten wir uns dafür immer einen Platz suchen“, freut sich Martina Struensee über mehr räumliche Kapazitäten.

Wichtig ist es Marina Struensee nun, dass die Senioren-Beratung und Alzheimerhilfe, ein stadtweites Angebot des DRK, vor allem bekannter wird. „Viele wissen noch immer nicht, dass es uns gibt“, bedauert sie. „Viele glauben auch, dass wir hier ,nur’ eine Alzheimerhilfe sind und fühlen sich dadurch nicht angesprochen. Das wollen wir ändern.“

Große Umstrukturierung im DRK-Zentrum

Der Umzug der Senioren-Beratung und Alzheimerhilfe ist nur ein Mosaikstein in der großen Umstrukturierung, die das DRK am Standort Holtbrügge vornimmt. „Unser Wohnzimmer“, wie DRK-Vorstand Holger Boehnert es nennt. Und in diesem wird ganz schon gewerkelt.

Zwei Abteilung sind bereits umgezogen

Die Abteilungen „Erste Hilfe“ und „Migranten- und Flüchtlings-Beratung“ haben das „Haus der Generationen“ bereits verlassen und sind an der Karl-Lange-Straße untergekommen. Damit ist nun Platz für neue Bereiche – in erster Linie das geplante Bürgercafé im Erdgeschoss.

Neue Planung wegen Auflagen

Doch es wird noch dauern, bis dieses realisiert ist. Jüngst kam es zu Verzögerungen, weil aufgrund von gesetzlichen Auflagen (u.a. Brandschutz) neu geplant werden muss. „Das wirft uns zeitlich natürlich zurück“, sagt DRK-Pressesprecher Wolfgang Schieren, der aber hofft, dass die Planung des Cafés und auch andere interne Umstrukturierungen 2020 zügig voran gehen.

Internet-Surfen ab sofort im Keller

Dann soll auch der Betriebsrat in die frei gewordenen Erste-Hilfe-Räume ziehen. Und die Küche dorthin wechseln, wo sich bisher der Betriebsrat versammelt. Für die Senioren-Beratung und Alzheimerhilfe Platz gemacht hat das Internet-Café. Die Senioren treffen sich künftig im Keller, um gemeinsam zu „surfen“.

Tagespflege bald fertig umgebaut

Aktuell in Arbeit ist die Tagespflege, die an die Senioren-Beratung und Alzheimerhilfe angeschlossen ist. „Die neuen Räume werden zwar schon nächste Woche bezogen“, verrät Martina Struensee, „die Einweihung wird aber erst im April gefeiert, wenn auch die neuen Möbel da sind.“ Bis dahin gibt es sicherlich auch Neuigkeiten zum Bürgercafé. Dieses soll ja künftig auch Besucher aus dem Stadtteil anlocken. Was dem Bekanntheitsgrad der DRK-Angebote nicht schaden wird.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben