Freigrafendamm

Schutz für Freigrafendamm: Stadt Bochum lehnt SPD-Ideen ab

Der Mittelstreifen am Freigrafendamm in Bochum-Altenbochum wird durch Autofahrer arg in Mitleidenschaft gezogen.

Der Mittelstreifen am Freigrafendamm in Bochum-Altenbochum wird durch Autofahrer arg in Mitleidenschaft gezogen.

Foto: SPD

Bochum-Altenbochum.  Die SPD Altenbochum will den Mittelstreifen am Freigrafendamm schützen. Doch ihre Vorschläge wurden von der Stadt Bochum abgelehnt.

Kaputtgefahrener Rasen auf dem Mittelstreifen, beschädigte Bäume oder schlecht einzusehende Einmündungsbereiche. „Eigentlich ist der Freigrafendamm eine schöne Straße, aber es gibt auch einige Probleme“, erklärt die Altenbochumer SPD-Ratsfrau Simone Gottschlich. Die Ideen von ihr und ihrer Partei, diese zu beheben, wurden von der Stadt Bochum allerdings abgelehnt.

Mit Hecken oder Findlingen sollte verhindert werden, dass einparkende Fahrzeuge über den begrünten Mittelstreifen fahren und dabei regelmäßig die Wiese, aber auch Bäume beschädigen. Die Verwaltung erklärt jedoch, dass Findlinge, Hecken oder auch ein Rabattengeländer, wie etwa an der Königsallee, 50 Zentimeter von der Straße entfernt sein müssten und sich somit nichts ändern würde.

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Gottschlich sieht das anders: „Solche sichtbaren Hindernisse würden automatisch zu mehr Vorsicht beim Einparken führen, ob jetzt direkt an der Fahrbahn oder 50 Zentimeter entfernt. Auch eine weitere Idee der SPD, auf dem Mittelstreifen einen Blühstreifen anzulegen, stößt im Rathaus auf wenig Gegenliebe – mit Verweis auf den Regenschatten der Platanen und dass die Pflanzen nicht auf die Straße ragen sollten.

Simone Gottschlich will weiter nach Lösungen für den Freigrafendamm suchen. Ein Parkverbot dürfe es keinesfalls sein. In einem Punkt ist sie mit der Verwaltung einig: „Wir müssen dringend die Einmündungsbereiche Stockyweg und Andreas-Hofer-Straße so umgestalten, dass die Übergänge nicht zugeparkt werden.“

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