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Bochum: Saxofonist Karlos Boes zu Gast beim „Tatort Jazz“

Karlos Boes in Aktion.

Karlos Boes in Aktion.

Foto: Tatort Jazz

Bochum.  Karlos Boes wurde als Saxofonist der Helge-Schneider-Band bekannt. Jetzt ist er in Bochum in der Reihe „Tatort Jazz“ zu erleben.

Auch in der Vorweihnachtszeit ist der „Tatort Jazz“ im Einsatz: Am Mittwoch, 11. Dezember, findet schon das nächste Konzert der von Milli Häuser organisierten Musikreihe in Bochum statt. Solist ist diesmal der Saxofonist Karlos Boes.

Mit der „Tatort“-Hausband

„Sax Is Calling“ lautet der Titel des Konzerts, das Boes gemeinsam mit der „Tatort Jazz“-Hausband Matthias Dymke (Klavier), Markus Braun (Bass) und Uwe Kellerhoff (Schlagzeug) gestalten wird. Die Veranstalterin ist von Boes’ Qualitäten überzeugt: „Sein Saxofonspiel fasziniert. Oszillierend zwischen Jazz, Soul, Funk und Blues gibt es heiße und groovige Musik, farbenprächtige Balladen oder exotisch anmutendes Flötenspiel“, verspricht Milli Häuser.

Karlos Boes stammt aus Essen und studierte an der Hochschule der Künste in Arnheim (Hauptfach Saxophon). Bekannt wurde er durch seine Zusammenarbeit mit Helge Schneider, an dessen Seite er seit vielen Jahren sowohl als Saxophonist und Flötist, als auch als Bühnen- und Filmdarsteller aktiv ist. Außerdem arbeitete Boes mit Carey Bell (Harp-Player der Muddy Waters Band/USA), Al Copley (Pianist u.a. von Stevie Ray Vaughn), der Peewee Bluesgang und aktuell mit der Nu Jazz-Formation „Club des Belugas“ zusammen.

Auch beim „Mendy“-Wusical mit dabei

Als mitwirkender Musiker war Boes in Leander Haußmanns Kinofilm „Sonnenallee“ und in Helge Schneiders „Praxis Dr. Hasenbein“, „Jazz Club“, „00 Schneider“ zu erleben. Bochumer Theatergänger erinnern sich an Boes als einen der Mitstreiter des Schneider-Muscials „Mendy – das Wusical“, das 2003 im Schauspielhaus Premiere hatte.

11.12., 20 Uhr, Bahnhof Langendreer, Wallbaumweg 108, Eintritt frei

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