Ruhrpark

Ruhrpark Bochum kündigt drei weitere neue Shops an

Insgesamt 160 Geschäfte gibt es mittlerweile im neuen Ruhrpark.

Insgesamt 160 Geschäfte gibt es mittlerweile im neuen Ruhrpark.

Foto: Hans Blossey / www.blossey.eu

Bochum.  Gute Geschäfte hat der Ruhrpark nach eigenem Bekunden im Sommer gemacht. Nun kündigt er die Eröffnung von drei neuen Läden an.

Räumlich ist der Ruhrpark längst runderneuert, Ende 2015 feierte eines der größten deutschen Einkaufszentren seine Wiedereröffnung. Seitdem richtet sich der Dauerbrenner unter den Shopping Malls neu aus und kündigt noch für dieses Jahr drei neue Shops an.

„Uns ist es wichtig, einen attraktiven und vielseitigen Markenmix zu präsentieren. Wir möchten, dass sich eine möglichst breite Zielgruppe in unseren Flächen wiederfindet und wohlfühlt“, sagt Andreas Ulmer, seit dem Sommer der neue Center-Manager. Auch bei den vier neuen Marken, Ende August hat der Hiphop-Streatwear-Laden Dosmil eröffnet, sei darauf geachtet worden, „möglichst viel Abwechslung zu bieten“.

Häufigerer Wechsel der Geschäfte

Schon beim Umbau hatte der Ruhrpark-Eigner Unibail-Rodamco mehr Shops auf zum Teil kleineren Flächen eingeplant, um genau jene Vielfalt und auch bisweilen einen häufigeren Wechsel der Geschäfte möglich zu machen.

Bis zum Jahresende kündigt das Centermanagement nun vor allem für Mode-Fans Neuigkeiten an. Mit „Cecil“ werde eine alte Bekannte in den Ruhrpark zurückkehren. Auf knapp 145 Quadratmeter eröffne eines der führenden Unternehmen im Fashionbereich für Frauen Anfang Oktober seine Tore.

Brillenladen mit Designeratmosphäre

Mit seiner dritten Filiale in Deutschland kommt außerdem ein Neuling nach Harpen: „John & Audrey“ eröffnet seinen Shop im November auf einer Fläche von etwa 120 Quadratmetern und verspricht „exklusive Brillen, Sonnenbrillen und höchste Qualität in Designatmosphäre“, wie es heißt. Der neue Store richte sich an eine Zielgruppe, die besonderen Wert auf Style, Design und Individualität lege.

Und auch im Interior-Bereich werde es Zuwachs geben: Die Marke „Butlers“ eröffnet auf einer Fläche von 320 Quadratmetern und präsentiert von Donnerstag, 26. September, an ein Sortiment aus Tischideen, Wohnaccessoires, Deko- und Geschenkartikeln. „Damit erweitern wir unser abwechslungsreiches Home-Design-Angebot um eine weitere beliebte Marke“, sagt Center-Chef Ulmer.

Ausgewogener Mix ist das Ziel

Seit der Wiedereröffnung im November 2015 zählt der Ruhrpark etwa 160 Shops. Mehr als 2000 Mitarbeiter im Einzelhandel, in der Gastronomie und im Service- und Reinigungsbereich sind insgesamt dort beschäftigt. Junge Marken wie „Snipes“, „O.bag“ und „sunglass hut“ sind hinzu gekommen. „Aber wir achten natürlich darauf, einen ausgewogenen Mix zu bieten und freuen uns über die Marken wie ‘Zero’, ‘Triumph’ oder ‘Vorwerk’, die sich für uns entschieden haben“, so Ulmer. Seit der Wiederöffnung hat es jährlich durchschnittlich zehn Neueröffnungen gegeben, in diesem Jahr wird es insgesamt neun neue Läden geben.

Wobei beim Buhlen um die Kunden auch neue Wege beschritten werden. Im Juni hatte YouTube-Star Dagi Bee einen Pop-up-Shop im Ruhrpark eröffnet und damit einen massenhaften Andrang hervorgerufen. Der Laden war zwar nicht von Dauer und wurde im August schon wieder geschlossen. Genau das aber macht das Konzept aus. „Pop up“ heißt Wechselspiel. „Das Pop-up-Konzept kommt bei unseren Besuchern grundsätzlich sehr gut an. Es liegt unter anderem an dem exklusiven und zeitlich begrenzten Angebot – das weckt Begierde und Neugier“, so das Centermanagement.

Pop-up-Shops haben Zukunft

„Das Pop-up-Konzept kommt bei unseren Besuchern grundsätzlich sehr gut an. Es liegt unter anderem an dem exklusiven und zeitlich begrenzten Angebot – das weckt Begierde und Neugier“, so das Centermanagement. Genau das passe perfekt zum Konzept des Ruhrparks, der seine Kunden immer wieder Unerwartetes präsentieren wolle. „Deshalb probieren wir gerne Neues aus.“ Schon 2018 habe es positive Erfahrungen mit dem „Pompöös-Pop-Art-Store“ von Harald Glöökler gegeben.

Was den Sommer angeht, so blickt der Ruhrpark offenbar auf gute Geschäfte zurück. Die „KidsWeek“ im August etwa habe einen regelrechten „Besucheransturm“ ausgelöst. „Insgesamt blicken wir auf einen erfolgreichen Sommer zurück“, heißt es. Was das in Euro und Cent heißt, bleibt ein Geheimnis.

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