Ruhr-Universität

Ruhr-Uni Bochum stellt Schülern Ausbildungsberufe vor

RUB-Mitarbeiter Simon Schröder (r.) zeigt Juri (13, Schüler der 8. Klasse der Willi-Brandt-Schule in Werne) einen Pumpenstand, den der Schüler mit Hilfe einer Virtual-Reality-Brille erkundet.

RUB-Mitarbeiter Simon Schröder (r.) zeigt Juri (13, Schüler der 8. Klasse der Willi-Brandt-Schule in Werne) einen Pumpenstand, den der Schüler mit Hilfe einer Virtual-Reality-Brille erkundet.

Foto: Svenja Hanusch

Bochum.  Die RUB ist einer der größten Arbeitgebern in Bochum. Sie bildet in 20 Berufen aus. Auch für sie wird die Suche nach Auszubildenden schwieriger.

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Die Ruhr-Universität gehört zu den größten Arbeitgebern in Bochum. Fast 6000 Menschen arbeiten dort. Sie ist zudem einer der größten Ausbildungsbetriebe in der Stadt. In 20 verschiedenen Berufen wird derzeit an der Ruhr-Uni ausgebildet. Zuletzt wurde ein Gärtner/eine Gärtnerin gesucht. Fachrichtung: Zierpflanzenbau. Aber da die Ruhr-Universität eben auch auf dem normalen Arbeitsmarkt aktiv ist, gestaltet sich die Suche nach Auszubildenden zunehmend schwieriger.

Verschiedene Berufsfelder

Für die zuletzt 15 offenen Ausbildungsplätze gab es 23 Bewerber. Deshalb lädt die RUB nun schon länger jedes Jahr Schüler ein, damit sie sich an der Ruhr-Uni ein Bild von den verschiedenen Berufsfeldern machen können. Und damit die Suche nach Auszubildenden zukünftig wieder leichter wird.

In dieser Woche stellten sich die Ingenieurwissenschaften und die Ausbildungsleiter der Labore vor. Dabei durften die Schüler auch VR-Brillen aufsetzen und beispielsweise einen Pumpenstand erkunden. VR steht für Virtual Reality, virtuelle Realität.

Alle Schulformen vertreten

„Wir haben in dieser Woche an drei Tagen Schüler der achten Klassen von verschiedenen Schulen bei uns gehabt“, sagt Bianca Böhm von den Ingenieurwissenschaften. „Da waren alle Schulformen vertreten: Gesamtschule, Realschule, Gymnasium. Wir haben dann den Tag für die Schüler zweigeteilt. Morgens schauen sie sich die technischen Berufe an, am Nachmittag besuchen sie die Labore der Ingenieurwissenschaften und sehen, wie Wissenschaftler arbeiten.“

Kerngeschäft der Ruhr-Uni bleibe das Studium und damit verbunden die Studierenden. Das bringt allein schon das Verhältnis mit sich. Den knapp 6000 Beschäftigten stehen mehr als 42.000 Studierende gegenüber. Aber die können halt auch nur problemlos studieren, weil es entsprechend Mitarbeiter an der Ruhr-Uni gibt.

Ein großes Pfund

Zufällig stimmen da zwei Zahlen überein. Die Ruhr-Uni hat 20 Fakultäten, in genauso vielen Berufen bietet sie Ausbildungen an. Das geht vom Baustoffprüfer oder Bauzeichnerin und Biologielaborantin über Gärtnerin oder Tischler bis hin zur Tierpflegerin oder Zerspanungsmechanikerin.

Mit einem großen Pfund kann die Ruhr-Uni bei allen Ausbildungsberufen wuchern. Böhm: „Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden die Ausbildenden an der Ruhr-Uni nach abgeschlossener Lehre übernommen.“

>>> Aktuell gibt es 160 Auszubildende

Die Ruhr-Uni bietet Ausbildungen in 20 Berufen an. Im September des vergangenen Jahres haben 44 Auszubildende bei der Ruhr-Uni angefangen. Derzeit hat die Ruhr-Uni 160 Auszubildende. Alle Ausbildungsberufe sind für Männer und Frauen geeignet.

Nicht alle Ausbildungsberufe werden jedes Jahr angeboten. Infos: rub.de/ausbildung.

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