Polizei

15 Rettungshunde helfen bei Suche nach vermisster Seniorin

Hunde der Rettungshundestaffel der Feuerwehren NRW (hier der Hund Wasko bei einer Übung) waren bei der Vermisstensuche dabei.

Hunde der Rettungshundestaffel der Feuerwehren NRW (hier der Hund Wasko bei einer Übung) waren bei der Vermisstensuche dabei.

Foto: Gero Helm / FUNKE Foto Services

Bochum.  Die 80-jährige Seniorin aus Werne wird jetzt schon seit zwei Tagen vermisst. Die Polizei setzte neben einem Heli auch 15 Suchhunde ein.

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Mit großem Einsatz hat die Polizei bis in den späten Montagabend nach der 80-jährigen Seniorin gesucht, die seit dem Sonntagnachmittag in einem Seniorenheim in Bochum-Werne­ vermisst wird. Sie heißt Ingrid A., ist dement und kann daher zeitlich und örtlich desorientiert sein, so die Polizei. Sie ist 1,60 bis 1,70 Meter groß.

Wie bereits am Sonntag stieg auch am Montag wieder der Polizeihubschrauber „Hummel“ auf, sogar zweimal. Am Montagabend wurde außerdem die in Wattenscheid stationierte „Rettungshundestaffel der Feuerwehren NRW“ eingesetzt. Unter ihrer Leitung suchten 15 Flächenspürhunde und 29 ehrenamtliche Rettungskräfte der Rettungshundestaffeln Wesel und Emscher-Lippe den Bereich um das Wohnheim an der Straße „Auf der Kiekbast“ großräumig ab. Der Einsatz dauerte von 19 bis 23 Uhr. Allerdings wurde die Vermisste nicht gefunden.

Angehörige hingen Flugblätter auf

Am Montag hatte sich eine Zeugin gemeldet, die „verdächtige Geräusche“ an den Grummer Teichen gehört hatte. Es ging um ein Wimmern. Sofort wurde die Bereitschaftspolizei gerufen. Aber auch hier wurde die 80-Jährige nicht gefunden. Angehörige der Seniorin haben mittlerweile Zettel im Bereich der Grummer Teiche aufgehängt, wie die Polizei auf Anfrage mitteilte.

Die Polizei erklärte auch, dass die Frau zwar dement, aber sehr gut zu Fuß sei, zügig und schnell. Sie könne also auch mit Bus und Bahn unterwegs sein. Sie wohnte früher in Grumme und lebt seit Mai in dem Wohnheim in Werne. Hinweise an die Polizei: 0234/ 909 44 41 oder jede andere Polizeidienststelle.

Die Rettungshundestaffeln arbeiten ehrenamtlich. „Wir werden von der Polizei immer dann angefordert, wenn vermisste Personen in Waldstücken, Parks, Waldwegen oder auch Friedhöfen vermutet werden“, sagte Susann Waydhas von der Wattenscheider Rettungshundestaffel.

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