Eröffnung

Privates Bildungszentrum bekennt sich zum Standort Bochum

Gute Laune vor dem neuen EBZ-Gebäude (v.l.): Klaus Leuchtmann, EBZ-Vorstandsvorsitzender, Oberbürgermeister Thomas Eiskirch (SPD), Alexander Rychter, Verbandsdirektor des VdW Rheinland Westfalen, Ina Scharrenbach (CDU), NRW-Heimatministerin, Axel Gedaschko, Präsident, GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen.

Gute Laune vor dem neuen EBZ-Gebäude (v.l.): Klaus Leuchtmann, EBZ-Vorstandsvorsitzender, Oberbürgermeister Thomas Eiskirch (SPD), Alexander Rychter, Verbandsdirektor des VdW Rheinland Westfalen, Ina Scharrenbach (CDU), NRW-Heimatministerin, Axel Gedaschko, Präsident, GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen.

Foto: Gero Helm

Bochum.   Bekenntnis zum Standort Bochum. Das Europäische Bildungszentrum hat ein neues Gebäude. Eröffnung mit Ministerin Scharrenbach beim Sommerfest.

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Das ist ein klares Bekenntnis zum Standort Bochum. An der Springorumallee hat das EBZ, das Europäische Bildungszentrum der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, ein neues Gebäude gebaut und nun bezogen. Beim achten EBZ-Sommerfest fand in Anwesenheit von NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach (CDU) die Eröffnung statt.

Lob für die Stadt

Viel besser lässt sich das auch kaum machen. Das Wetter hochsommerlich gut. Das Gebäude zwei Wochen eher als geplant fertig. Klaus Leuchtmann, Kanzler der Fachhochschule, hatte allen Grund zur guten Laune. Sein Dank galt „allen Partnern und Unterstützern“, den „tollen Architekten“, dem Bauunternehmen Heinrich Walter Bau.

„Ein ganz großes Kompliment muss ich aber der Stadt machen. Die Formulierung schnelles Verwaltungshandeln nimmt unser Stadtbaurat sehr ernst.“ Von der ersten Idee für den Neubau über die Planung bis zur Fertigstellung des Hauses dauerte es keine sechs Jahre.

Ein Umzug in eine andere Stadt war dabei nie ein Thema. „Für uns ist der Standort Bochum sehr gut“, sagte Leuchtmann. „Vonovia, eines der größten Wohnungsunternehmen Deutschlands, ist drei Steinwürfe entfernt. Bochum liegt zentral in NRW, die ICE-Anbindung ist gegeben. Und im Ruhrgebiet gibt es alle Aufgaben zu finden, mit denen wir uns beschäftigen.“

Das EBZ gibt es seit 1997 in Bochum. Die Zahl der Berufsschüler, Weiterbildungsteilnehmer und Mitarbeiter wuchs seitdem ständig. Mit der Gründung der EBZ Wirtschaftsfachhochschule wurde schließlich die Erweiterung der Raumkapazitäten notwendig. Gerber Architekten aus Dortmund entwarfen das Gebäude. Sie hatten sich 2015 in einem Architekturwettbewerb durchgesetzt.

Neubau ist Forschungsplattform

Entstanden ist auf einer Fläche von 8000 Quadratmetern ein Bau, der dem Bildungszentrum ganz neue Möglichkeiten bietet. Im Innern gibt es einen Plenarsaal, drei Veranstaltungsräume, Platz für fast 500 Studierende oder Seminarteilnehmer, 40 Büroräume. Draußen gibt es zwei Ladesäulen für Elektroautos.

Ganz besonders angetan ist Leuchtmann aber von der besonderen Technologie, die im Gebäude steckt. „Sie wurde durch unsere Technologiepartner finanziert“, sagt er. „Gemeinsam mit ihnen haben wir uns entschlossen, den Neubau zu einer Forschungs- und Demonstrationsplattform zu machen. Verteilt im Gebäude gibt es 2000 Messpunkte.“

Es geht zum Beispiel um effiziente Wärmeerzeugung und -verteilung im Gebäude. „Damit können wir unseren Studierenden sehr anschaulich modernstes Gebäudemanagement zeigen. Wir haben da quasi ein lebendes Labor.“

1200 Studierende

Das EBZ Berufskolleg Immobilienwirtschaft ist mit rund 1400 Berufsschülern die bundesweit größte Ausbildungsstätte für Immobilienkaufleute.

Die EBZ Business School hat 1200 Studierende. Das Studienangebot soll der Wohnungs- und Immobilienbranche die Möglichkeit geben, gezielt Nachwuchskräfte auf „verantwortungsvolle Aufgaben“ vorzubereiten.

Spatenstich für das neue Gebäude war am 25. August 2016, Baustart am 31. Januar 2017, Eröffnung nach 16 Monaten Bauzeit am 19. Juli 2018. Die Investitionssumme für Grundstück, Gebäude und Außenanlagen beträgt 10,5 Millionen Euro.

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