Zirkus

Ponys und Pudel begeistern die kleinen Zuschauer

Pudel in der Manege: Die Tiernummern im Zirkus Altano kamen bei den Kleinsten besonders gut an

Foto: Joachim Haenisch

Pudel in der Manege: Die Tiernummern im Zirkus Altano kamen bei den Kleinsten besonders gut an Foto: Joachim Haenisch

Linden.   Kleiner Familienzirkus hat sein Zelt auf dem Lindener Kirmesplatz aufgeschlagen. Seit fünf Generationen tourt er durch die Lande.

Popcornduft weht den Zirkusbesuchern entgegen, wenn sie auf das blau-gelb gestreifte Zelt des „Zirkus Altano“ zulaufen. Feuerspucker Brisou begrüßt die Gäste direkt am Eingang und begleitet sie zu ihren Plätzen. Das Zelt auf dem Lindener Kirmesplatz ist klein, aber gemütlich, und Olaf, der Spaßmacher, verteilt vor Showbeginn Leuchtstäbe und blinkende Micki-Maus-Öhrchen.

Die Vorstellung beginnt damit, dass Olaf, ein Kind der Zirkusfamilie, gern ein Clown werden würde und sich deshalb zu einem Lied in der Manege schminkt. Danach begrüßt er die Zuschauer und gibt einigen die Hand. Mit Tierdompteurin Elsa und ihren Pfautauben geht die Aufführung dann richtig los. Sie wippen, laufen über kleine Räder und flattern durch die Manege.

Ponys mit Kopfschmuck in der Manege

Silvano Altano, Sohn des Zirkusdirektors, begeistert vor allem die jungen Besucher mit der Dressur seiner süßen Ponys. „Alles was mit Pferden zu tun hat, finde ich toll“, sagt Teresa, eine kleine Zuschauerin, begeistert. Die Ponys tragen Kopfschmuck und flitzen damit durch die Manege.

Anschließend folgt das zweite Highlight, auf das sich Teresa und die vielen anderen Kinder sichtlich freuen: Pudel springen durch die Halle, laufen Slalom durch die Beine und spazieren auf zwei Beinen hinter Dompteurin Elsa her. Sogar eine Zuschauerin wird in die Manege gebeten und darf bei der Vorführung mitmachen.

Stühle werden auf dem Kinn balanciert

Zwischendurch kommt immer mal wieder Olaf, der Spaßmacher, in die Halle und macht kleine Scherze. „Ich fand den Mann am besten, der die Stühle auf seinem Kinn balanciert hat“, sagt Emelie, ebenfalls ein Gast beim Zirkus Altano. Der Mann mit den Stühlen, das ist Silvano Altano. Er balancierte alles: von einem Zollstock über eine Leiter bis zu sechs Stühlen und einem Tisch. Das Publikum klatscht durchaus begeistert.

In der Pause können sich alle mit Popcorn versorgen und ein wenig frische Luft schnappen. Außerdem ist der „rollende Kuschelzoo“ geöffnet: Für 1,50 Euro extra können die Besucher hinter dem Zelt nachschauen, ob die vielen Tiere, die in der Manege auftreten, auch artgerecht gehalten werden. Währenddessen läuft im Zirkuszelt ein Lama herum, mit dem die Kinder Fotos machen können.

Feuerspucker heizt ordentlich ein

Nach etwa 20 Minuten geht die Vorstellung weiter, es folgen Ziegen, Shetlandponys und ein Messerwerfer. Zum Finale kommt noch einmal der Feuerspucker, der die Manege ordentlich aufheizt. Tim ist begeistert: „Der Zirkus war toll, manchmal war es nur etwas laut.“ Nach der Vorstellung können die Kinder Ponyreiten (1 Euro).

Den Zirkus Altano gibt es bereits seit fünf Generationen, er wird von den sieben Familienmitgliedern organisiert. „Vor allem an den Wochenenden sollte man Karten vorbestellen, da das Zelt dann sehr voll werden kann“, rät Zirkusleiter Karl Neigert. „Dann ist auch ein Artist mit dabei.“

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