BUNDESLIGA-FUSSBALL

Polizei setzt vor VfL-Spiel 61 gewaltbereite Fans fest

Von einem „ruhigen Einsatzverlauf“ spricht die Polizei mit Blick auf das Spiel des VfL Bochum gegen den 1. FC Köln. Zur „Ruhe“ gehörte allerdings, dass einer Gruppe gewaltbereiter Fans  der Besuch im Stadion verboten wurde.

Foto: Bartel

Von einem „ruhigen Einsatzverlauf“ spricht die Polizei mit Blick auf das Spiel des VfL Bochum gegen den 1. FC Köln. Zur „Ruhe“ gehörte allerdings, dass einer Gruppe gewaltbereiter Fans der Besuch im Stadion verboten wurde.

Bochum.   Mundschutz, Sturmhauben und Drogen - normale Fußball-Fans sehen anders aus. Die Polizei setzte vor dem Spiel des VfL gegen Köln 61 Fans fest.

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Von einem „ruhigen Einsatzverlauf“ spricht die Bundespolizei nach dem verpatzten Auftakt des VfL Bochum gegen den 1. FC Köln (0:2) in der Zweiten Fußball-Bundesliga. 7100 Personen nutzten zur An- und Abreise Züge der Deutschen Bundesbahn und den Bochumer Hauptbahnhof.

61 offensichtlich gewaltbereite Fußball-Fans nahm die Polizei allerdings noch vor dem Spiel in Gewahrsam. „Bei ihnen wurden diverse Gegenstände wie Mundschutz, Sturmhauben und Betäubungsmittel aufgefunden“, berichtet die Polizei. Die Personen seien den „einschlägig bekannten Szenen“ zuzuordnen.

Bundespolizei begleitet „Fans“ aus der Stadt heraus

Vor der Festnahme sollen Mitglieder der Gruppe zudem bereits am Hauptbahnhof in Essen eine Körperverletzung begangen haben. Die Polizei ging daher davon aus, dass es in Bochum zu weiteren Schlägereien kommen sollte und verbot auch deswegen den Besuch des Spiels im Ruhrstadion.

„Die Personen sind anschließend durch die Bundespolizei mit unterschiedlichen Zügen aus der Stadt begleitet worden. Es sind Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Versammlungs- und Betäubungsmittelgesetz eingeleitet worden“, heißt es im Polizeibericht.

Bei zwei Männern Drogen gefunden

Aktenkundig wurde am Samstag zudem ein „Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz“. Einsatzkräfte der Bundespolizei fanden während der Fahrt von Köln nach Bochum bei zwei Männern im Alter von 34 und 45 Jahren Drogen.

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